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Österreich/Wien:„10 Jahre Zhongnanhai“ - Gedenkveranstaltung in Wien
Einige Falun Gong-Praktizierenden trafen sich in Wien, Österreichs Bundeshauptstadt, anlässlich des 10. Jahrestages der „Falle Zhongnanhai“ und um sich gemeinsam für eine Beendigung der grausamen Verfolgung von Falun Gong, welche von der KPCh (Kommunistische Partei Chinas) iniziiert wurde, einzusetzen. Sie begannen den Tag mit einem Informationsstand auf der Kettenbrückengasse beim Naschmarkt. Dieser Ort wird als „Chinatown“ Wiens bezeichnet, da dort immer sehr viele Chinesen unterwegs sind und es auch zahlreiche chinesische Geschäfte gibt. Es wurden Banner in unterschiedlichen Sprachen aufgehängt, um das breite Publikum des Naschmarktes über die Missstände in China zu informieren. Es war ein sonniger Tag und die Praktizierenden führten die fünf ruhigen Falun Gong Übungen vor. Die Menschen die sich am Naschmarkt tummelten, blieben interessiert stehen, schauten den sanften Bewegungen zu und ließen sich von der beruhigenden Übungsmusik berieseln. Ein älterer Mann war von der Übungsmusik so fasziniert, dass er kurzerhand sein Diktiergerät auspackte und die Musik aufnahm. Er blieb lange am Infotisch stehen und erkundigte sich ausführlich über Falun Gong. Er erzählte einer Praktizierenden, dass er einen Schlaganfall hatte und dass es ihm durch Qigong, welches er praktiziert hatte, wieder besser ginge. Er nahm sich einige Informationen mit, unterzeichnete die Petition, wünschte den Praktizierenden alles Gute und ging weiter. Ein Mann um die dreißig kam mit einem Praktizierenden ins Gespräch und erzählte ihm, dass er sich im Internet die Foltermethoden angesehen hatte, die Chinas Regime benutzt, um Menschen zu quälen. Er meinte, er habe noch niemals so etwas Grausames gesehen und er könne nicht verstehen, wie man unschuldigen Menschen so Schreckliches antun kann. Eine Praktizierende wollte einem Familienvater Informationsmaterial geben, mit freundlicher Geste bot sie ihm den Flyer an. Der Mann lehnte ab und ging mit seiner Frau und den Kindern weiter. Kurz darauf kam der Mann zurück und meinte zu der Praktizierenden, dass das nichts bringt und man sowieso nichts machen könne, dabei machte er einen leicht verbitterten Eindruck. Sie erklärte ihm ruhig, was Falun Gong ist und wie schlimm diese Menschen von der KPCh verfolgt werden. Die Praktizierende sagte ihm, dass jeder dazu beitragen kann, nämlich die Petition gegen den illegalen Organraub der an den Falun Gong-Praktizierenden ausgeübt wird, zu unterschreiben. Außerdem sagte sie ihm, dass er mit seiner Unterschrift sehr viel Positives bewirken könne und den Menschen in den Konzentrationslager dadurch helfe. Er hörte aufmerksam zu und sein Herz wurde sichtlich berührt, er lies sich von der Praktizierenden zum Infotisch begleiten, auf dem die Petition auslag und unterzeichnete. Anschließend begaben sich die Praktizierenden in den Wiener Stadtpark, um dort die Falun Gong-Übungen zu praktizieren. Aufgrund des schönen Wetters kamen viele Menschen an dem Übungsort vorbei und hatten die Möglichkeit, durch ein aufgehängtes Falun Dafa Banner und ausliegendes Infomaterial, mehr über Falun Gong zu erfahren. Einige Chinesische Touristen sahen die Übungsgruppe und machten Fotos von der Aktivität. Am Abend wurde schließlich eine Lichterkette vor der chinesischen Botschaft gemacht - ein friedlicher Appell, um einen Beitrag zur Beendigung der grausamen Verfolgung in China zu leisten. So wie es die Praktizierenden in Peking am 25. April 1999 getan hatten, um ihr Recht, Falun Gong und den Glauben an die universellen Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht in China frei ausüben zu dürfen, geltend zu machen.
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