Veröffentlicht in de.clearharmony.net am: Mittwoch, 30. Juli 2008      
Inspiriert durch einen Mitpraktizierenden
Von Qingfeng

Glück ist etwas, dem jeder nachjagt und das jeder anzustreben versucht. Für die meisten Menschen bedeutet Glück, Zufriedenheit und die Erfüllung von persönlichen Zielen und Interessen, welche sie unter großen Anstrengungen oder sogar mit skrupellosen Mitteln erreichen. Solches Glück ist jedoch temporär und flüchtig. Manche Menschen fühlen sich glücklich, wenn sie Ruhm erlangen oder gewisse Formen persönlicher Gewinne. In Wirklichkeit existiert echtes Glück nicht in der säkularen, profanen Welt.

Bei einer zufälligen Unterhaltung mit einem Mitpraktizierenden sprachen wir über solche Eigensinne. Dieser Praktizierende kommt aus einer ländlichen Gegend. Wie wir wissen, ist Farmarbeit in einem bäuerlichen Dorf eine sehr harte Arbeit. Nur im Winter haben sie etwas freie Zeit. In der Hochsaison brauchte dieser Praktizierende seine ganze Zeit, um die Aufgaben seines Familienbauernhofes zu bewältigen. Dann verdingte er sich als Arbeiter. Sein Geld verdiente er durch tagtägliches Arbeiten unter der brennenden Sonne, Jahr um Jahr. Er hatte auch noch eine Familie und Kinder. Ich war von seiner Arbeitsethik und seinen gewissenhaften Bemühungen tief beeindruckt.

Er erwähnte dies völlig sachlich und ich war wegen seiner Selbstlosigkeit und seines Mitgefühls für andere Lebewesen zu Tränen gerührt. Es wäre nicht zu einem öffentlichen Lob der Großartigkeit dieses Praktizierenden gekommen, doch durch ihn erkannte ich meine eigene Selbstsucht und meine Habgier und wie weit ich hinter diesem Praktizierenden zurück lag. In der letzten Stufe der Errettung von Lebewesen, sind wir deren einzige Hoffnung. Doch ich bin immer noch zu locker bei diesem großen Unterfangen, erwarte ein gutes Leben und wünsche mir in der normalen Gesellschaft besser zu leben. Ich kleide mich gut, um bestens auszusehen, schmücke mein Haus und habe Sehnsucht nach einem guten Leben in der Zukunft. Wie kann ich mit einer solchen Selbstsucht meine Eigensinne ruhig loslassen und mein Herz unberührt halten?

„Der Verzicht ist der Ausdruck dafür, dass man den Eigensinn der gewöhnlichen Menschen nicht festhält. Sollte man wirklich mit Gelassenheit und einem ruhigen Herzen verzichten können, befindet man sich schon auf jener Ebene.“ (“Nichts-Auslassen”, Essentielles für weitere Fortschritte).

Gottheiten beobachten jeden einzelnen unserer Gedanken und jede einzelne unserer Handlungen. Als Falun Dafa-Praktizierende in der Zeit der Fa-Berichtigung, sollten wir jeden einzelnen unserer Gedanken kontrollieren, so dass wir später in Bezug auf unsere Kultivierung keine Reue empfinden müssen.




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