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Die Falun Gong-Praktizierende Zhang Jinbo aus der Stadt Yanji wurde grausam gefoltert (Fotos)
Die untenstehenden Fotos dokumentieren, dass die Druckstellen am Körper von Frau Zhang Jinbo auch zehn Tage nach ihrer Folterung am 14. April 2008 noch zu erkennen sind.
Durch die folgende langwierige Verfolgung erlitt ich ein geistiges und körperliches Trauma. Die Folge war ein ernsthafter Bluthochdruck. Schließlich entließen mich die Aufseher des Arbeitslagers aus Angst, dass ich sterben könnte, damit ich mich ärztlich behandeln lassen konnte. Ich kehrte nach Hause zurück, aber die Verfolgung hörte nicht auf. Sie belästigten mich weiterhin und machten es mir unmöglich, ganz gesund zu werden. Ich musste ins Exil gehen und wurde schließlich allmählich gesund, als ich wieder Falun Gong praktizieren konnte. Am 14. April 2008 gegen 20:00 Uhr kehrte ich auf meinem Fahrrad nach Hause zurück. Als ich zu meinem Wohngebäude kam, stürzten vier oder fünf Polizisten in Zivilkleidung hervor und ergriffen mich. Ich kam in die Abteilung für innere Sicherheit. Ich erfuhr, dass einer von ihnen der Leiter der Abteilung für innere Sicherheit, Song Lihai, war. Die anderen waren alle Koreaner. Einer hieß mit Nachnamen Wu. In der Abteilung für innere Sicherheit erpresste man Bekenntnisse durch scheußliche Arten von Folterungen. Man brachte mich in ein Einzelzimmer und einer der Beamten, der mich in Gewahrsam genommen hatte, begann ein Verhör. Er war rund 40 Jahre alt, 1,70 m groß, dünn und hatte kleine Augen. Er schrie mich an: „Weißt du, wo du dich befindest? Wir sind das Werkzeug der Diktatur und dienen unserem Land. ...“ Ich hörte ihm zu und verstand so ungefähr, dass ich nicht zu hoffen bräuchte, menschlich und mit Gewissen behandelt zu werden. Sie waren nicht gewillt, auf mich zu hören. Drei Polizisten lösten sich bei dem Verhör ab, doch ich blieb stumm. Nach etwa einer Stunde merkten sie, dass sie vergeblich zu mir gesprochen hatten und begannen ihre beschämende Folterung. Zuerst fesselten sie mich an Händen und Füßen und setzten mich auf einen eisernen Stuhl mit hoher Rückenlehne. Sie nahmen meine Arme und zogen sie über die hohe Rückenlehne, dann fesselten sie mir die Handgelenke auf den Rücken. (Bild 1)
Am 15. April gegen 10:00 Uhr brachte man mich ins Yanji Internierungslager. Als sie mich vom Eisenstuhl losbanden, brach ich zusammen und konnte nicht mehr gehen. Aber die Polizisten verfluchten mich und behaupteten, ich würde das nur vortäuschen. Im Internierungslager fragte man mich, was vorgefallen sei und ich erzählte ihnen alles. Bei der ärztlichen Untersuchung stellte man fest, dass mein Blutdruck aufgrund der Folter angestiegen war. Am zweiten Tag kamen zwei Leute vom „Büro 610“ (1), um mich zu verhören. Sie sagten, sie hätten erfahren, dass ich gefoltert worden wäre. Sie wollten eine Untersuchung durchführen. Ich beschrieb die Foltermethoden und zeigte ihnen meine blauen Flecken. Später sagten sie mir jedoch, dass die Abteilung für innere Sicherheit behauptet hätte, die blauen Flecken kämen daher, dass ich mich bei der Festnahme widersetzt hätte und sie mich nie gefoltert hätten. Als ich diese unverblümte Lüge hörte, sagte ich: „Wenn ihr mich zu einem Arzt schicken würdet, dann würde dieser, wenn er nur ein wenig Menschlichkeit besitzt, feststellen, dass es einen Unterschied gibt zwischen blauen Flecken infolge von Widerstand und solchen infolge von Folterungen. (Ich konnte nach diesen Folterungen nicht einmal meine Arme normal anheben.) Schließlich fragten mich die Leute vom „Büro 610“: „Wagst du es, gesetzlich für das verantwortlich zu sein, was du behauptest hast?“ Ich sah sie an, lachte und sagte: „Habt ihr irgendetwas mit mir gemacht, was dem Gesetz entspricht?“ Tief im Herzen wusste ich, dass es unmöglich war, von ihnen zu erwarten, mit mir ins Reine zu kommen. Aus Protest gegen die Verfolgung trat ich in einen Hungerstreik. Am dritten Tag wollten sie mich zwangsernähren, mussten mir jedoch wegen meines hohen Blutdrucks eine Transfusion geben. Ich wusste nicht, was sie mir in die Blutbahn spritzten. Mein Herz schlug abnorm und ich merkte, dass mein ganzer Körper taub wurde. Schließlich schickten sie mich zur Notbehandlung ins Yanji Krankenhaus. Mein Blutdruck betrug 200 zu 130, ich war in Gefahr. Vom Abend meiner Verhaftung am 14. April bis zum 21. April hatte ich weder gegessen noch getrunken. Ich war dem Tode nahe, aber die Abteilung für innere Sicherheit kümmerte sich nicht darum. Sie brachten mich trotzdem ins Frauenarbeitslager Heizuizi in Changchun und wollten mich zu Zwangsarbeit verurteilen. Der Arzt im Lager verweigerte jedoch meine Aufnahme und so mussten sie mich entlassen.
Dieser Artikel auf Chinesisch:
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