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Kultivierungsgeschichte der 6-jährigen Doudou
Von einer Praktizierenden, ursprünglich aus der Provinz Shandong Meine Tochter wird in diesem Jahr sechs Jahre alt. Sie fing mit dem Praktizieren von Falun Dafa an, als sie erst drei Jahre alt war. Damals hörte sie mir oft zu, wenn ich laut das Zhuan Falun las. Bevor sie sich abends schlafen legte, bat sie immer darum, die Vorträge des Lehrers hören zu dürfen. Manchmal machte sie auch die Übungen mit mir zusammen. Die Einmal bei einem Telefongespräch mit meiner jüngeren Schwester nahm Doudou den Telefonhörer und rief laut: „Falun Dafa ist gut!“ Damals war ich sehr erschrocken. Weil ich Angst bekommen hatte, sagte ich zu Doudou, sie solle es nicht beiläufig zu anderen sagen, weil die schlimme Polizei heutzutage den Menschen nicht erlaubt, Falun Gong zu praktizieren. Doch nach einigen Tagen sagte Doudou: „Entschuldige Mama, ich habe deine Worte nicht befolgt. Ich erzählte meinen Freundinnen und meiner Kinderfrau über Falun Gong.“ Damals hatte ich bereits realisiert, dass meine Worte der Angst entsprangen und so sagte ich zu Doudou: „Das ist gut. Du kannst deinen Freundinnen sagen, dass Falun Dafa gut ist.“ Als Doudou fünf Jahre alt war, bekam ich Asyl in Korea und konnte nicht mehr nach China zurück gehen. Doudou wurde in die Wohnung ihrer Großmutter väterlicherseits gebracht. Dann kehrte ihr Vater in die Wohnung zurück und leitete sie dabei an, die Vorträge des Lehrers anzuhören. Später kam Doudou zusammen mit ihrem Vater auch nach Korea und auch sie erhielten Asyl. Nach ihrer Ankunft in Korea wurde Doudou noch fleißiger. Sie lernte beinahe jeden Tag das Fa und sendete zusammen mit den Erwachsenen aufrichtige Gedanken aus. Sie beteiligte sich auch an der Verteilung von Materialien für die Erklärung der Wahrheit auf den Straßen. Vielleicht, weil manche Menschen ihr reines Herz spüren konnten, waren sie gerne bereit, die Zeitungen von ihr anzunehmen. Manchmal kam es vor, dass lange Zeit niemand Zeitungen annahm und da konnte sie schon ein wenig frustriert sein. Andere Praktizierende und ich ermutigten sie und erzählten ihr von dem Prinzip „Handeln ohne Trachten“ („Im Dao“ aus Hong Yin), was der Lehrer gelehrt hatte. Dann war sie schnell wieder ausgeglichen. Oft benutzte sie das Koreanisch, das sie gerade erst gelernt hatte und sagte: „Falun Dafa ist gut!“ Als Doudou den ersten Tag in den Kindergarten ging, war ich ein wenig in Sorge, dass sie sich nicht anpassen könnte, da sie das einzige chinesische Kind dort war und sie die Sprache nicht verstand. Sie kam jedoch ganz glücklich zurück und sagte: „Die Lehrer und Kinder im Kindergarten sind sehr nett. Obwohl mich dort ein Junge getreten hatte, war ich überhaupt nicht ärgerlich. Er hat mir De (Tugend, eine Art weißer Substanz in einem anderen Raum) gegeben.“ Manchmal konnte ihr Vater seine Xinxing (Charakter) nicht gut bewahren und war zornig mit ihr, sie aber lächelte nur und sagte: „Daddy, du hast mir wieder De gegeben.“ Durch ihre Worte besann sich ihr Papa wieder und begann zu lächeln. Doudou kann nun die Sitzmeditation eine ganze Stunde mitmachen. Manchmal weint sie während der letzten 15 Minuten vor Schmerzen. Ich hatte das Gefühl, dies sei ein bisschen zu grausam für sie und sagte deshalb, wenn es zu sehr schmerze, könne sie aufhören. Sie weinte und sagte: „Nein, ich möchte doch nicht in die Hölle kommen!“ Nachdem Doudou nach Korea gekommen war, machte sie einen Pass von Krankheitskarma durch. Sie hatte Fieber, ihr ganzer Körper schmerzte, ihr Hals tat weh und in ihrem Brustbereich fühlte sie sich unwohl. Sie weinte, weil sie sich so schlecht fühlte, war aber dennoch sehr standhaft während der ganzen Situation. Am zweiten Tag mussten wir zu einer Parade gehen und an dem Morgen waren die Symptome bei Doudou plötzlich verschwunden. Weil wir bei der Parade eine lange Strecke zu gehen hatten, machte sich ihr Vater Sorgen, dass sie dafür zu schwach sein könnte. Sie jedoch bestand darauf, dass ihr Vater sie nicht trug und sagte: „Wenn Nichtpraktizierende sehen, dass eine kleine Dafa-Praktzierende von anderen getragen wird, wäre das nicht akzeptabel.“ Für eine kleine Praktizierende ist die Beseitigung des Eigensinns der Gefühlsbindung an die Mutter eine schwierige Prüfung. Abends übe ich mit dem Himmelreichorchester. Da mein Mann erst spätabends von der Arbeit zurückkommt und wir das Fa-Lernen und die Übungen von Doudou nicht vernachlässigen wollen, schicke ich sie zu einer anderen Praktizierenden, so dass sie abends beim Fa-Lernen und Üben in der Gruppe mitmachen kann. Zuerst war sie damit einverstanden, als ich dann aber wirklich weggehen musste, griff sie nach meinen Armen, weinte laut und bestand darauf, mit mir zum Üben zum Himmelreichorchester zu gehen. Ich sagte zu ihr, der Lehrer habe gesagt, dass jeder Praktizierende seinem eigenen Weg folgen müsse und erinnerte sie daran, sie solle das Gefühl für ihre Mama loslassen. Obwohl sie zustimmte, war sie aber doch sehr aufgebracht. Sie weinte, während sie zum Übungsplatz ging und schaute sich beim Gehen immer wieder um. Später gab ich meinen Job auf, in der Hoffnung, zu Hause mehr Zeit für Dafa-Projekte zu haben. Doudou bestand fest darauf, in der Wohnung zu bleiben, um mit mir die drei Dinge zu tun (Fa-Lernen [Lehren des Falun Dafa], Aussenden der aufrichtigen Gedanken und den Menschen auf der Welt die Wahrheit über Falun Dafa und über die Verfolgung erklären) und sie wollte nicht mehr weiter zum Kindergarten gehen. Anfangs dachte ich, sie wolle mehr Menschen erretten und so war ich einverstanden. Doch nach einer Weile erkannte ich, dass Doudou immer noch den Eigensinn der Gefühlsbindung zu mir hatte und sie tatsächlich mehr Zeit mit mir verbringen wollte. Mein Mann und ich sprachen verschiedene Male mit ihr und baten sie, in die Schule zu gehen, doch sie lehnte das ab. Einmal erinnerten mehrere Mitpraktizierende Doudou daran, dass sie in die Schule gehen sollte. Ich sagte auch ernsthaft zu ihr: „Im Kindergarten gibt es so viele Kinder, die darauf warten, dass du dabei hilfst, ihnen die Wahrheit über Falun Gong zu erzählen. Vielleicht hast du ein Versprechen gegeben, das zu tun. Und nun möchtest du mit deiner Mama zusammenbleiben und willst ihnen keine Chance geben? Was ist wichtiger, Menschen die Wahrheit zu erzählen oder bei der Mama zu sein? Wie viele Kinder sind bei dem Erdbeben in Sichuan ums Leben gekommen? Du hast auch die Nachrichten gesehen, doch dies geschah nur, weil sie nicht rechtzeitig die Wahrheit erfuhren.“ Als sie das hörte, dachte sie eine Weile nach und sagte dann: „Mama, ich denke, mehr Menschen zu erretten ist wichtiger. Morgen werde ich zum Kindergarten gehen.“ Als ich sie vom Kindergarten abholte, sagte sie: „Mama, ich denke, meine Empfindungen für dich werden ein bisschen besser. Beim Gehen wollte ich deinen Arm halten und nun habe ich dieses Gefühl nicht mehr.“ Als ich ihre Worte hörte, war ich sehr glücklich und sehr berührt. Natürlich möchte Doudou manchmal die ganze Zeit spielen und manchmal ist sie auch faul. Doch ich habe herausgefunden, dass dies immer dann der Fall war, wenn die Erwachsenen nicht fleißig waren. Wenn wir es gut machen, kann sie leicht unsere Begründungen von uns akzeptieren. Ich fühle, dass der Prozess, kleine Schüler anzuleiten auch mir hilft, mein Ego aufzulösen und allmählich die Ebene von ´Selbstlosigkeit und Altruismus`(stets auf das Wohl der Mitmenschen bedachtes Verhalten), wie vom Lehrer gefordert, zu erreichen. Dafa Kultivierung ist in der Tat sehr ernsthaft und der Standard für kleine Schüler ist der gleiche. Wir sollten die kleinen Schüler durchaus gut anleiten, weil ihre Lebewesen auch darauf warten, dass sie zurückkehren. Wir dürfen die Anforderungen an sie nicht niedriger ansetzen, nur weil sie jung oder wir mit unseren Projekten zu beschäftigt sind. Dies ist mein persönliches Verständnis, das ich austauschen möchte. Bitte weist mich auf Fehler hin.
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