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USA/Washington D.C.: Falun Gong-Praktizierende veranstalten eine Kundgebung, um das Ende der Verfolgung zu fordern
Am 17. Juli 2008 veranstalteten 1.000 Falun Gong-Praktizierende aus der ganzen Welt eine Kundgebung im Upper Senate Park in Washington D.C. und riefen zu einem Ende der Verfolgung in China auf.
Auf der Kundgebung hielten drei US-Kongressabgeordnete und mehrere Vertreter von Nichtregierungsorganisationen Ansprachen. Zwei weitere Kongressabgeordnete sandten Schreiben zur Unterstützung, in denen sie die brutale Verfolgung verurteilten. Sie betonten, dass die Verfolgung von Falun Gong ebenso die Verfolgung von allen chinesischen Bürgern sei. Sie verurteilten die Übergriffe gegen Falun Gong in Flushing, New York, und empfahlen die Ausweisung der daran beteiligten chinesischen Diplomaten.
Jim Geheran von Initiatives for China sagte: „Ich bewundere euch von ganzem Herzen. Ich bewundere euren Mut. Eure Toleranz besiegt die Verfolgung und eure Güte siegt über den Hass.“
Frau Ros-Lehtinen verurteilte die brutale Verfolgung. Sie erwähnte, dass die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) angesichts der Olympischen Spiele in Peking ihr Versprechen, die Menschenrechtssituation in China zu verbessern, gebrochen habe. In Wirklichkeit mache die KPCh genau das Gegenteil von dem, was sie versprochen hat: Die Verfolgung von Falun Gong und anderen Glaubensgruppen ist heute schlimmer denn je.
Der Kongressabgeordnete Rush Holt sagte in seiner Ansprache, dass Falun Gong-Praktizierende unter der Sonne stünden und dies ein Symbol für die Entlarvung der bösartigen Verfolgung sei. Seiner Ansicht nach sollten die Praktizierenden die Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht nicht nur in ihre Glaubensgemeinschaft, sondern in die ganze Welt bringen. Er drückte gegenüber den Praktizierenden seine Anerkennung für deren Wahrheitsaufklärung aus und dafür, dass sie die Menschenrechte in jeden Winkel der Welt bringen. T. Kumar von Amnesty International zählte die Anzeichen der Verfolgung auf. Er erwähnte den Bericht von Manfred Nowak, Sonderberichterstatter für Folter der Vereinten Nationen, welcher aufzeigt, dass zwei Drittel aller Verfolgungsfälle in China diejenigen von Falun Gong und dass mindestens 50% der Inhaftierten in chinesischen Arbeitslagern Falun Gong-Praktizierende seien.
David Matas, ein bekannter Menschenrechtsanwalt aus Kanada und Co-Autor des Berichtes über den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden durch die KPCh, hielt auf der Kundgebung ebenfalls eine Rede. Er zählte die Beweise für den Organraub auf und forderte das Ende dieses Verbrechens gegen die Menschlichkeit. Jim Geheran von Initiatives for China betonte, dass es an der Verfolgung keinen Zweifel gebe und sich jetzt die Frage stelle, wie viel die Öffentlichkeit darüber wisse. Er sagte, dass, ganz gleich wie sehr die KPCh auch versuche, die Verfolgung zu verschleiern und die Medien zu kontrollieren, sie deren Entlarvung nicht würde verhindern können. Geheran lobte die Praktizierenden für ihren Mut. Er sagte: „Die Gefängnisse können eure Toleranz nicht besiegen und Hass kann Güte nicht besiegen. Ihr verkörpert euren Glauben an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht und habt der KPCh gezeigt, dass Tyrannei und Terrorismus scheitern werden. Ich bewundere euch von ganzem Herzen. Eure Beständigkeit in Wahrhaftigkeit und Barmherzigkeit zeigt euren Mut.“ Weitere Redner auf der Kundgebung waren Keith Roderick von Christian Solidarity International, Ann Delorey von der InterFaith Conference of Metropolitan Washington, Suzanne Scholte, die Vorsitzende von Defense Forum Foundation, Erin Weston von Jubilee Campaign USA sowie Li Dayong und Jenny Liu vom Globalen Service-Zentrum zum Austritt aus der KPCh.
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