Veröffentlicht in de.clearharmony.net am: Mittwoch, 25. Juni 2008      
Falun Gong-Arbeitsgruppe für Menschenrechte: NEWSLETTER 06. Juni 2008

Die Ereignisse in China erschüttern die Welt. Eine Welle von Mitgefühl und Hilfsbereitschaft für die Opfer des jüngsten Erdbebens ist zu spüren. Doch mit den Bergungsarbeiten und Aufräumarbeiten kommen auch immer mehr Informationen zutage, die dazu führen sich folgende Fragen zustellen:


1. Warum verschleierte die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) die Erdbebenvoraussage?
2. Warum lehnte die KPCh in den ersten Tagen nach dem Beben ausländische Helfer ab?
3. Was wissen wir über den inneren Zerfall der KPCh?
4. Wie versucht die KPCh Methoden der Kulturrevolution zu exportieren und demokratische Werte zu zerstören?
5. Fazit und Perspektiven


Die ganze Nation und weltweit die Menschen trauern um die Toten, besonders um die unschuldigen Kinder. Gerade zu dieser Zeit der nationalen Tragödie und emotionalen Betroffenheit der Bevölkerung startet die KPCh durch die von ihr gesteuerten chinesischen Medien eine Hetzpropaganda gegen Falun Gong. So lenkt die KPCh von den eigenen Versäumnissen und von der inneren Krise in China ab.

Wir haben für Sie einige aussagekräftige Artikel und Interviews zusammengestellt, die wichtige Hintergrundinformationen enthalten und Ihnen helfen, sich ein umfassendes Bild über die Ereignisse rund um China und die KPCh machen zu können.


zu 1. WARUM VERSCHLEIERTE DIE KPCh DIE ERDBEBENVORAUSSAGE?

Am 9. Mai, drei Tage vor der Katastrophe, wurde auf der Regierungswebseite der Provinz Sichuan folgende Nachricht veröffentlicht: „Die Behörde des Kreises Aba hat die falschen Gerüchte über ein bevorstehendes Erdbeben erfolgreich zerstreut.“ Nachdem das Erdbeben am 12. Mai einsetzte, wurde diese Nachricht von der offiziellen Internetseite gelöscht.

Der chinesische Seismologe Geng Qingguo hat die Pekinger Regierung bereits im April auf das bevorstehende Erdbeben in Sichuan hingewiesen. Seine Vorhersage über konkrete Zeit, Ort und Grad dieses Erdbebens wurde völlig ignoriert.

Leserbrief an ETD (Auszug): „...dass er sehr verzweifelt sei, weil seine Behörde ihren Mitarbeitern nicht erlaube, die Voraussage von Erdbeben bekannt zu geben. Die Begründung sei, dass die gesellschaftliche Stabilität vor den Olympischen Spielen gewährleistet werden müsse. ...


Lesen Sie weiter unter:
http://www.epochtimes.de/articles/2008/05/12/282079.html "Chinas Behörden vertuschten Erdbebenwarung" http://www.epochtimes.de/articles/2008/05/14/283329.html "Richtige Vorhersagen wurden ignoriert".


zu 2. WARUM LEHNTE DIE KPCh IN DEN ERSTEN TAGEN NACH DEM BEBEN AUSLÄNDISCHE HELFER AB?

Gesichtsverlust gleich Machtverlust

Zehntausende sind verschüttet. Die Bergungsarbeiten verlaufen nur schleppend. Chinas Führung lehnt in der entscheidenden Phase zur Bergung der Überlebenden jede ausländische Hilfe ab. Auf Grund der Erfahrungen mit dem Erdbeben 1976 in Tanghan (240.000 Menschen starben) hätte man nach Xu Deceng schnell einschätzen können, wie viele Menschen noch unter den Trümmern liegen. Sofort 300.000 Soldaten zu entsenden wäre auch nicht zu viel gewesen.

Maos Erben beherrschen die Propaganda

Ausländische Journalisten berichten von vorbildlich organisierten und bestens koordinierten Evakuierungen. Die Berichte in den chinesischen Blogs klingen anders. Sicherlich kann man davon ausgehen, dass dort, wo sich ausländische Journalisten aufhalten, ganz besondere Bedingungen herrschen.

Stimmen aus der Bevölkerung:

"Sie denken nicht daran, wie die Menschen am besten gerettet werden können, sondern nur daran, wie sie ihr Gesicht bewahren und ihre Macht aufrechterhalten können“; „Die Partei beherrscht den gesamten Staatsapparat; sie beherrscht die Technik, um auf den Mond zu gelangen, warum können sie dann nicht Wenchuan erreichen?“


Lesen Sie weiter unter:
http://www.epochtimes.de/articles/2008/05/20/285835.html "Warum Peking zögert, ausländische Rettungsteams ins Erdbebengebiet zu lassen"
http://www.epochtimes.de/articles/2008/05/17/284828.html "Chinas erschreckende Versäumnisse"


zu 3. WAS WISSEN WIR ÜBER DEN INNEREN ZERFALL DER KPCh - AUSTRITTSWELLE LIEGT BEI 37. MILLIONEN (Stand Juni 2008)

Der innere Zerfall der KPCh und die Neun Kommentare

Die Partei fordert von ihren Mitgliedern die absolute Selbstaufopferung. Familie und Privatleben und auch das eigene Gewissen sind den Anweisungen der Partei unterzuordnen. Zahllose Menschen wurden durch die Befehle der KPCh gezwungen, Unmenschliches zu tun und gerieten so in eine ausweglose Abhängigkeit. Hinrichten, Foltern, Bespitzeln, Diffamieren, Gesetze verdrehen, Nachrichten fälschen: sie werden im Prozess ihrer „politischen Erziehung“ von der Partei zu Instrumenten geformt, die dem Machterhalt durch Gewalt kein Gewissen und keine Skrupel entgegenstellen dürfen.

Zum ersten Mal seit der Machtergreifung der Kommunisten konnte sich ein Buch, die "Neun Kommentare über die KPCh", über die Methoden und Verbrechen der KPCh in weiten Kreisen des chinesischen Volkes verbreiten. Seit deren Machtübernahme war bis dahin die einzige Informations- und Bildungsquelle die Propagandaabteilung des Zentralkomitees der KPCh gewesen. Eine bis dahin nie dagewesene Welle von Lossagung von der Partei nahm seinen Lauf. http://www.epochtimes.de/neun-kommentare-ueber-die-kommunistische-partei.html

Seit Dezember 2004 besteht die Möglichkeit sich über die von der chinesischen Epoch Times dafür eingerichteten Webseite aus den drei kommunistischen Organisationen loszusagen. Oft unter Pseudonym, denn mit richtigem Namen ist es für die Menschen zu gefährlich.


Lesen Sie weiter unter:
http://www.epochtimes.de/der-innere-zerfall-der-kp-chinas.html


zu 4. WIE VERSUCHT DIE KPCh METHODEN DER KULTURREVOLUTION ZU EXPORTIEREN UND DEMOKRATISCHE WERTE ZU ZERSTÖREN?

Flushing, NY - Angriff auf das Tuidang-Center (Büro für Austrittserklärungen aus der KPCh) und Falun Gong

Anfang 2005 ist in Flushing NY ein Austritts-Center eingerichtet worden, in dem der Austritt aus den drei kommunistischen Organisationen den Menschen ermöglicht, und genutzt wird. Seit Samstag, den 17. Mai 2008, ist dieses Austrittszentrum Ziel chinesischer Randalierer. Auch in Frankreich und Hongkong werden die freiwilligen Mitarbeiter des Service-Zentrums zum Austritt aus der KPCh von sogenannten "Touristen" beschimpft und gewalttätigen angegriffen.

Die World Organisation to Investigate the Persecution of Falun Gong (WOIPFG) hat die Auskünfte des New Yorker chinesischen Generalkonsul Keyu Peng veröffentlicht. Nach seinen Worten ermutigte er persönlich die Randalierer und bedankte sich bei ihnen. Es sei das Ziel, die Aktionen des Austritt-Centers in Flushing zu stören und mit Hilfe des staatlich gelenkten chinesischen Fernsehsenders CCTV negative Propaganda gegen Falun Gong zu verbreiten. So werden die Bilder aus Flushing mit den Ausschreitungen gegenüber Falun Gong mit verfälschter Berichterstattung in China verbreitet: Die in Flushing lebenden Menschen würden Falun Gong angreifen, da diese das Einsammeln von Spenden für die Erdbebenopfer behindern würden... Inzwischen gehen die beauftragten Unruhestifter sogar dazu über, sich als Falun Gong Schüler darzustellen und so der von der KPCh geschürten Hetzpropaganda Nahrung zu liefern.

Warum hat die KPCh Angst vor Falun Gong?

Falun Gong ist seit 1999 das Ziel von Verleumdungskampagnen und Verfolgung durch die KPCh. Falun Gong ist eine buddhistische Schule. Warum, so fragt man sich, hat die KPCh Angst vor Falun Gong, diese Menschen leben nach den Werten "Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht". Unserer Meinung nach fürchtet sich die KPCh vor dem Mut dieser Menschen. Allen Beschimpfungen, Verfolgungen und Verleumdungen widerstehend, die eigenen Interessen zurückzustellend helfen sie den Menschen, die üblen Machenschaften und Verbrechen der KPCh zu durchschauen und sich davon zu lösen.

"Natürlich ist das eine internationale Angelegenheit"

Über die Hintergründe und Konsequenzen der jüngsten Übergriffe der vom chinesischen Konsulat angeheuerten Randalierer in New York sprach die Epoch Times mit dem Vizepräsidenten der Parlamentarischen Versammlung des Europarates Göran Lindblad.


Lesen Sie weiter unter:
http://www.epochtimes.de/articles/2008/05/28/289938.html
"Chinas organisierte Randale in New York - Was in Flushing geschah"
http://www.epochtimes.de/articles/2008/06/01/291638.html
"Gesteuerte Aufruhr in Flushing, NY - vom chinesischen Konsulat bezahlte Randalierer sollen in Amerika die Stimmung umkippen."
http://www.epochtimes.de/articles/2008/05/29/289959.html
Chinesischer Generalkonsul in New York - "Ich mache die Arbeit persönlich…"
http://www.epochtimes.de/articles/2008/06/05/293925.html
"Natürlich ist das eine internationale Angelegenheit" - Göran Lindblad.


zu 5. FAZIT UND PERSPEKTIVEN

Die Ära der KPCh geht unabwendbar dem Ende entgegen. Dies weiß die KPCh und es ist ein letztes Aufbäumen und Machtgebahren. Mit Hilfe der weltweiten Austrittsmöglichkeiten wird die tatsächliche Haltung des chinesischen Volkes zur KPCh deutlich.

Helfen Sie, einen friedlichen Wandel in China zu fördern indem Sie:

• eine von der KPCh unzensierte Berichterstattung für das chinesische Volk unterstützen
• in demokratischen Ländern die Austrittsmöglichkeit aus der KPCh möglich machen und
• die Angriffe der KPC zurückzuweisen und sich für unsere demokratischen Werte einsetzen


Kontakte:
Falun Gong-Arbeitsgruppe für Menschenrechte www.falunhr.org
Karsten Nöll, Zum Hartberg 27, D-64739 Höchst i. Odw., Deutschland
Tel: 06163-828139 Fax: 0613-828336 Web: www.falunhr.org

Tuidang- Service-Zentrum Deutschland e.V. (KPCh - Austrittszentrum)
Tel: 0049-621-5455328 E-Mail: detuidang@googlemail.com
Tuidang Web-Seite für den Austritt aus der KPCh: http://quitccp.org/website/





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