|
||
|
Brutale Verhöre und Folter im Xi’an Gehirnwäschezentrum
Das Gehirnwäschezentrum der Stadt Xi’an wird vom Büro 610① des Stadtkomitees Xi’an, dem Polizeidezernat der Stadt Xi’an und dem Sicherheitsbüro der Stadt Xi’an betrieben und wurde speziell für die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden eingerichtet. Ende 2007 wurden wegen des 17. Kongresses der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) viele Praktizierende verhaftet und in das Gehirnwäschezentrum eingewiesen. Unter ihnen waren Fr. Chen Cuizhen und Fr. Zhang Xianglian, die in das Zwangsarbeitslager für Frauen der Provinz Shaanxi überführt wurden. Am Nachmittag des 19. Oktober 2007 verhafteten Beamte des Lianhu Bezirkspolizeidezernats in der Stadt Xi’an, Fr. Zhang Xianglian und durchsuchten ihre Wohnung. Sie beschlagnahmten einige teure Anlagen und eine Menge Bargeld. Sie meinten, sie hätten eine große Stätte zur Herstellung von Informationsmaterialien über die Verfolgung von Falun Gong ausgehoben. Das Polizeidezernat für den Bezirk Lianhu, welches die dafür direkt zuständige Einheit ist, erhielt 300.000 Yuan② Bargeld als Belohnung. Im Gehirnwäschezentrum wurden die Praktizierenden gezwungen, Videos anzuschauen und Bücher mit Falun Gong verleumdenden Inhalten zu lesen. Sie wurden auch gezwungen, sogenannte Garantieerklärungen③ zu schreiben. Diejenigen, welche sich zu kooperieren weigerten, wurden mit unterschiedlichen Methoden gefoltert, wie Einsperren in kleine Zellen oder Schlafentzug während langer Gehirnwäschesitzungen. Ihr Gesicht wurde greller Beleuchtung ausgesetzt und sie wurden zum Verzehr von Nahrung, welche mit Drogen versetzt war genötigt, was bewirkte, dass Praktizierende verwirrt waren und sich schwindelig und nervös fühlten. Praktizierende, welche angeblich Details kannten, an denen die Übeltäter interessiert waren, wurden auf Eisenstühlen④ festgebunden, das Gesicht langzeitig greller Beleuchtung ausgesetzt und es wurde ihnen unter fortwährenden Verhören, Schlaf verwehrt. Dadurch war ein 20 Jahre alter Praktizierender nicht mehr in der Lage, zu gehen. Außerdem zwangen die Übeltäter Praktizierende, die gesamten Kosten der dortigen Verfolgung zu tragen. Manche der Familienangehörigen, die versuchten Praktizierende aus dem Gehirnwäschezentrum herauszubekommen, wurden um große Geldbeträge erpresst. Unlängst verfasste das Büro 610 eine „Schwarze Liste“ mit einigen Dutzenden Namen von Praktizierenden, die festgenommen und bis Oktober inhaftiert werden sollen, nachdem die Olympischen Spiele beendet sind. Es heißt, diese Aufzeichnung wurde vom Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Chinas gefertigt und sobald die Kongresse der KPCh und die Nationalen Polit- und Justizarbeitskonferenzen vorüber sind, dieser Plan abgearbeitet werden müsse.
Polizeidezernat der Stadt Xi'an; Anmerkungen: 2. Yuan: Chinesische Währungseinheit; das durchschnittliche Monatseinkommen eines Stadtarbeiters in China beträgt 500 Yuan. 3. Garantieerklärung: Praktizierende müssen schriftlich erklären, dass sie das Praktizieren von Falun Gong bereuen und garantieren, mit dem Praktizieren aufzuhören, nicht mehr nach Peking zum Appellieren für Falun Gong zu gehen und sich niemals wieder mit anderen Falun Dafa-Praktizierenden zu treffen. 4. Eiserner Stuhl: Ein aus Eisen gefertigter Stuhl. Die Arme und Beine des Opfers werden für sehr lange Zeit an das Foltergerät gekettet. Eine Zeichnung finden Sie unter: http://www.clearwisdom.net/emh/articles/2002/1/9/17577.html Chinesische Version unter:
|
||