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Die UN berichten Fakten über Vernichtungslager an Falun Gong
[13.08.2007] Die Vereinten Nationen (UN) berichten erschreckende Fakten im Zusammenhang mit dem Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden (FGHRWG) - Am 20. März 2007 veröffentlichte Manfred. Nowak, der Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen für Folter, einen Bericht, der die früheren Ergebnisse aus dem Jahre 2006 über Verfolgung, Missbrauch und Folter gegenüber Falun Gong und anderen Häftlingen bestätigt. In seinem Bericht heißt es: „Die Organentnahmen wurden bei einer großen Anzahl Falun Gong-Praktizierender gegen ihren Willen durchgeführt mit dem Ziel Organe für Transplantationsoperationen zur Verfügung zu stellen“.
Herr Nowak fährt in seinem Bericht fort: „Lebenswichtige Organe wie Herz, Niere, Leber und Augenhornhaut wurden den Falun Gong-Praktizierenden seit Anfang 2001 im Krankenhaus Sujiatun, Stadt Shenyang (Provinz Liaoning), systematisch geraubt. Die Praktizierenden erhielten Injektionen, um ein Herzversagen herbeizuführen und wurden dann im Verlauf der Organraub-Operation oder unmittelbar danach getötet." Der Bericht ergänzt: „Es gibt Berichte, dass Angestellte verschiedener Transplantationszentren angedeutet haben, bei Transplantationen Organe von lebenden Falun Gong- Praktizierenden verwendet zu haben. Nach Entnahme der Organe wurden alle Körper eingeäschert, damit sie nicht mehr als Quelle der Transplantate identifiziert werden können. Die Organe wurden gleich nach ihrer Entnahme zu den Transplantationszentren gebracht, um dort inländischen sowie ausländischen Patienten eingepflanzt zu werden."
Auch die UN-Sonderberichterstatterin für Glaubens- und Religionsfreiheit, Frau Asma Jahangir, sprach in ihrem Jahresbericht betreffend 250 Staaten den Organraub an Falun Gong-Praktizierenden an. Bezüglich der Glaubens- und Religionsfreiheit heißt es in ihrem Bericht: „Die Sonderberichterstatterin ist weiterhin sehr besorgt wegen der anhaltenden Verstöße gegen die Religions- oder Glaubensfreiheit von Falun Gong-Mitgliedern.“ In ihren früheren Berichten an die Menschenrechtskommission hatte sie bereits deutlich Falun Gong-Praktizierende als Opfer zahlreicher Menschenrechtsverletzungen aufgrund ihres Glaubens benannt. Sie verurteilte mit Nachdruck die bis heute nicht gewährte Glaubensfreiheit für Angehörige der Falun Gong-Gruppe.
Das Schweigen über den Organraub Die Falun Gong Arbeitsgruppe für Menschenrechte beschrieb anfänglich den Tatbestand des Organraubs in ihrem Newsletter, Todeslager Sujiatun: Eine Prüfung für unser Gewissen". Diese Nachricht stieß auf Schweigen. Am 7. Juli 2006 veröffentlichten David Kilgour, Abgeordneter des kanadischen Parlaments und ehemaliger Staatssekretär für den asiatisch-pazifischen Raum, und der Menschenrechtsanwalt David Matas, ihren „Bericht zu den Anschuldigungen des Organraubs an Falun Gong-Praktizierenden in China." Hierin werden 18 Indizien für den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden benannt. Sie stellten fest, „Die Anschuldigungen würden, wenn sie wahr sind, eine groteske Form des Bösen darstellen, die trotz aller Verdorbenheit, die unsere Menschheit gesehen hat, auf diesem Planeten neu ist. Der schlimme Horror lässt uns in Unglauben zurücktaumeln. Aber dieser Unglaube bedeutet nicht, dass die Anschuldigungen nicht wahr sind." David Kilgour und David Matas haben seit der Veröffentlichung ihres Berichts die ganze Welt bereist und ihre Ergebnisse Organisationen und Nationen vorgestellt. Dennoch hat bislang kein Land oder bedeutsames Presseorgan diese abscheuliche Praxis verurteilt. Dr. Shizhong Chen, Begründer der Falun Gong Arbeitsgruppe für Menschenrechte (www.falunhr.org), antwortete auf die Frage nach der Wichtigkeit des UN Berichts, „David Matas verurteilte den Organraub als eine neue Form des Bösen, die die Menschheit nie zuvor gesehen hat. Es ist schlimm mit anzusehen, dass auch eine neue Form des Schweigens gegenüber dem Bösen existiert, dies betrifft die Regierungen der ganzen Welt und die Medien. Seit diesem Bericht des Sonderberichterstatters gibt es keine Entschuldigung mehr für dieses Schweigen, keine Ausrede mehr nicht darüber Bescheid zu wissen, den Protesten der Falun Gong-Praktizierenden nicht zu vertrauen und deren Wahrhaftigkeit anzuzweifeln, die die Versorgung des aufstrebenden Transplantationsmarktes in China mit ihrem Leben bezahlen. Auch der Bericht des amerikanischen Außenministeriums, bei zwei von den chinesischen Behörden zu ihrem Vorteil organisierten Besichtigungen ‚keine Beweise’ des Organraubs vorgefunden zu haben, wird dadurch Lügen gestraft." Viele Fälle der Verfolgung und Folter Die Falun Gong Arbeitsgruppe für Menschenrechte hat viele Appelle an den Sonderberichterstatter der UN gerichtet und immer wieder mit der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen gesprochen. In seinem Bericht über China aus dem Jahr 2005 stellte Manfred Nowak in Tabelle 1 dar, dass 66% aller angenommenen Folteropfer Falun Gong-Praktizierende waren. 2006 hat Herr Nowak aufgrund der Misshandlung und Folter von Falun Gong-Praktizierenden und anderen chinesischen Bürgern zahlreiche dringliche Protestschreiben an die chinesische Regierung geschickt. Herr Nowak zitiert in seinem Bericht die Verfolgung vieler chinesischer Bürger, einer von ihnen ist der Menschenrechtsanwalt Gao Zhisheng. Die Verfolgung des chinesischen Rechtsanwaltes Gao Zhisheng
12 Tage später, am 2. Dezember 2005, schloss die Justizbehörde das Rechtsanwaltsbüro von Herrn Gao Zhisheng. Herr Nowak „protestierte nachdrücklich gegenüber dem Außenministerium wegen der Einschüchterung und Überwachung durch Sicherheitskräfte während seines Treffens am 20. November 2005 mit Gao Zhisheng in Peking” und beschrieb detailliert die Verfolgung von Gaos Ehefrau Geng He, seinen 13 und 2 Jahre alten Kindern und seiner 70jährigen Schwiegermutter. Einmal wurde Frau Geng von zwei Polizeibeamten geschlagen, sie zerrissen ihre Kleidung und zogen ihr einen ihrer Fingernägel vom Finger. Sie folgten Gaos Tochter Gege rund um die Uhr, auch wenn sie in der Schule war und die Toilette aufsuchte. Sie unternahmen sogar den Versuch den zwei Jahre alten Sohn von Gao Zhisheng zu entführen. Weitere Opfer, die in dem Bericht genannt werden sind Frau Mao Hengfeng, sie wurde von Herrn Novak am 24. November 2005 in China interviewt; Sun Xicheng, He Guoguang, Zhou Xiudi, Chen Zonglai, Wu Yuping, Jin Huijun, Mao Hengfeng, Chen Guancheng, Xu Zhiyong, die Rechtsanwälte Li Fangping und Li Subinhad, Ismail Semed, ein Angehöriger des Volkes der Uiguren aus der autonomen Region Xinjiang, Herr Chen Xiaoming, Frau Fu Yuxia und Herr Han Zhongming, Frau Ma Yalian, Yusuf Kadir Tohti und Abdukadir Sidik, Herr Xu Shuangfu (auch bekannt als Xu Wenku) und Herr Li Maoxing, Bu Dongwei (auch bekannt als David Bu), He Depu, Herr Nowak sprach mit ihm am 22. und 24. November 2005 im 2. Gefängnis in Peking, und Zhang Hongwei, ein Falun Gong-Praktizierender aus dem Bezirk Tonghua in der Provinz Jilin, er wird gegenwärtig im Jilin Gefängnis festgehalten. Die Liste der Opfer hört nicht auf … Der UN-Sonderberichterstatter empfiehlt Mechanismen, um Staaten zur Rechenschaft zu ziehen Den Bericht von Manfred Nowak können Sie hier einsehen ref=http://www.ohchr.org/english/issues/torture/rapporteur/ Klicken Sie auf den Link (2007 Human Rights Council - Communications - A/HRC/4/33/Add.1) Die Information über China steht auf Seite 45 bis Seite 70; der Organraub beginnt auf Seite 60. Herr Nowak ist der erste Sonderberichterstatter für Folter, der China für eine UN-Untersuchung besuchen konnte. Die Ergebnisse seiner Reise im Jahre 2005 bewirkten weltweite Aufmerksamkeit für die Anwendung der Folter durch die kommunistische Regierung gegen ihre eigenen Bürger. Sein Bericht über China ist nachzulesen unter: : http://www.unhchr.ch/huricane/huricane.nsf/view01/677C1943FAA14D67C12570CB0034966D Bericht von Frau Asma Jahangir: http://ap.ohchr.org/documents/dpage_e.aspx?m=86 Klicken Sie auf "E" in dem ersten Bericht. Die Information über China beginnt auf Seite 28. UN-Bericht über Organraub in China: http://falunhr.org/reports/UN2007-org/Torture-UN-07.pdf Online Petition zum Unterzeichnen: http://falunhr.org/te/index.php?signature=1 Falun Gong-Arbeitsgruppe für Menschenrechte in Deutschland, Karsten Nöll, Zum Hartberg 27, D-64739, Telefon: 06163-828139, Fax: 06163-828336, E-mail: deutsch@falunhr.org Den ausführlichen Untersuchungsbericht über den Organraub an Falun Gong-Praktizierenden finden Sie hier: „Blutige Ernte“
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