Veröffentlicht in de.clearharmony.net am: Mittwoch, 22. August 2007      
Amerikanische Physikerin deutet auf grenzenlose Raumdimensionen hin

Lisa Randall an der Harvard Universität

Eine unlängst erschienene Ausgabe des Time Magazins, bezeichnete Lisa Randall, Physikprofessorin an der Harvard Universität in „Die einflussreichsten Menschen der Welt – The Time 100“ als einen der 100 einflussreichsten Menschen der Welt. Sie wurde wegen ihrer Theorie aufgeführt, dass es grenzenlose Raumdimensionen in unserem Universum gäbe. Sie zählt zur Avantgarde der Studie von Extradimensionen des Raumes in der Physik.

Während eines ihrer Kernspaltungsexperimente, entdeckte Lisa, dass manche Partikelchen plötzlich verschwanden. Anhand des Experimentes hypothetisierte sie kühn, dass die Partikelchen in eine fünfte Dimension eingetreten seien, die für die menschlichen Sinne nicht aufspürbar sei. Die Hypothese steht in direktem Konflikt zu Einsteins breit angelegter Relativitätstheorie und löste eine große Sensation in der internationalen Gemeinschaft der Physiker aus.

Gemäß dem Bericht in der Time, ist Lisa nicht die erste Person, welche verborgene Dimensionen hypothetisiert, doch deutet ihre Theorie eine revolutionäre Idee an. Sie deutet an, dass eine Extradimension unbegrenzt groß sein könnte und wir in einem dreidimensionalen Schlupfloch eines höher dimensionalen Universums leben könnten. Sie geht auf Folgendes hinaus: „Die fünfte Dimension ist nicht weit von uns entfernt und wir könnten ihr sehr nahe sein. Wir können sie jedoch nicht entdecken, weil sie sehr gut verborgen ist.“

Das Europäische Atomkernforschungszentrum ist dabei, den weltgrößten Partikelbeschleuniger nahe der schweiz-französischen Grenze zu bauen müsste. Die Konstruktion der Maschine befindet sich über 100 Meter tief im Untergrund. Wenn sie in einigen Wochen fertig gestellt und in Betrieb genommen wird, könnte sie möglicherweise in der Lage sein, einige der tiefgründigsten und schwierigsten Probleme auf dem Felde der Physik zu lösen.

Wenn es soweit ist, werden zwei Protonenbündel gezwungen, 800milllionenmal pro Sekunde aufeinander zuprallen, nachdem sie innerhalb des 27 km langen, ringförmigen Tunnels auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt wurden. Dies wird eine gigantische Menge von Partikelchen, kleiner als Protonen freisetzen. Können wir messen, dass die Partikelchen verschwinden, dann können wir es als richtig bescheinigen, dass diese Partikelchen in die unentdeckbare „fünfte Dimension“ eingetreten sind.





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Englisch: http://www.clearharmony.net/articles/200708/40855.html



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