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Falun Dafa Informationszentrum Österreich (Pressemitteilung): Ein Rückblick auf den 25. April 1999 in Zhongnanhai
´Zur Erinnerung an das: Die Weltöffentlichkeit horchte auf, als am 25. April 1999 etwa 10.000 Falun Gong Praktizierenden nach Peking zum Zentral-Petitionsbüro gingen. Sie wurden von der Polizei dorthin umgeleitet und zum Regierungsviertel Zhong-Nan-Hai geschickt. Ihr Ziel war die Einreichung einer Petition, wie es rechtmäßig in China möglich ist. Nachdem ihren Vertretern von Premierminister Zhu Rongji zugesichert worden war, dass Falun Gong in China weiterhinunbehelligt existieren dürfte, fuhren sie am Abend wieder nach Hause. Fast 10 Jahre nach dem Massaker an den Studenten auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989, wollte man im Westen gern an eine neue Kultur der Verständigung in China glauben. Doch später stellte sich heraus, dass dies der Beginn der Unterdrückung von Falun Gong war. Der Beginn von Verbot und Verfolgung Anfang 1999 hieß es in einem offiziellen Bericht, dass über 70 Millionen chinesischer Bürger, einschließlich Mitgliedern der Kommunistischen Partei, hoher Militärs, Wissenschaftler und Angehörige der Polizei, Falun Gong praktizierten. Dies erregte bei einigen Mitgliedern der chinesischen Kommunistischen Partei und besonders bei Parteiführer Jiang Zemin Unruhe und Neid. Jiang konnte die Tatsache nicht tolerieren, dass die Anzahl der Falun Gong Praktizierenden sogar die der eigenen Partei-Mitglieder erheblich überstieg. Ehrgeizige Politiker und Wissenschaftler, die darauf aus waren, ihre Karriere voranzutreiben, brachten die Regierung zusätzlich gegen Falun Gong auf. Diese Zwischenfälle sprachen sich in vielen Übungsgruppen sofort herum, und am 25. April 1999 begaben sich mehr als 10.000 Praktizierende zu Petitionsbüros in Peking. Sie folgten damit der Aufforderung der Behörden in Tianjin, die meinten, dass diese Sache nur in Peking gelöst werden könne. Jedoch von den Petitionsbüros und von der Polizei wurden sie zum Zentral-Petitionsbüro, das sich gleich neben dem Zentralregierungssitz im Regierungsviertel Zhong-Nan-Hai befindet, umgeleitet. -) die Freilassung der in der Stadt Tianjin verhafteten Falun Gong Praktizierenden; und Sowohl Chinas Premier Zhu Rongji als auch Regierungsvertreter sprachen mit Vertretern von Falun Gong. Das Gespräch war harmonisch und reibungslos und die Kundgebung löste sich noch am selben Abend friedlich auf. Die 45 in Tianjin Festgenommenen wurden wieder entlassenen, und am 14. Juni 1999 erschien gleichzeitig in allen großen Tageszeitungen eine gemeinsame Erklärung des Petitionsausschusses der KP und des Petitionsbüros des Staatsrates, in der es hieß, die Regierung habe nie irgendeine Qigong Schule verboten und jeder hätte das Recht auf freien Glauben! Jedoch erwies sich diese Aussage als leer und trügerisch. Längst wurden die Vorbereitungen getroffen für einen Vernichtungsschlag gegen Falun Gong. Dies war der Beginn der Unterdrückung von Falun Gong. Die Wahrheit lässt sich nicht auf ewig verbergen An all dem wird deutlich, wie das chinesische Regime, inoffiziell immer noch unter der Herrschaft des damaligen Staatschefs Jiang Zemin, mit allen Mitteln versucht, die Wahrheit zu vertuschen. Immer wieder hören wir von Fällen, in denen die Haft verlängert wurde, um zu verhindern, dass die Entlassenen über ihre Erlebnisse im Lager oder Gefängnis berichten und so die Wahrheit ans Lichtbringen. Aber die Wahrheit kommt ans Licht, obwohl Zeitungsberichten zufolge 300.000 Beamte das Internet kontrollieren, obwohl Internet-Cafés ihre Kunden registrieren müssen, obwohl ca. 500.000 Webseiten blockiert sind, und obwohl die staatliche Nachrichtenagentur "Xinhua" in den Medien, an den Schulen und Arbeitsstätten Lügen und erfundene Geschichten über Falun Gong verbreitet, um damit die Hasskampagne in der Bevölkerung am Leben zu halten. Jedoch in der Bevölkerung verbreitet sich immer schneller die Erkenntnis, dass sie wieder einmal von Jiang Zemins Regime belogen und betrogen wurden. "China hat gegenwärtig mindestens 60 Personen in Gefängnishaft, weil sie die Regierung im Internet kritisiert haben. Hunderttausende Falun Gong Praktizierende sind in Arbeitslagern wegen ihrer Meditationspraxis, viele Christen sind es, weil sie zu Hause ihren Gottesdienst abhalten, und unzählige Verfechter von Reformen sind es, weil sie nach Freiheit und Gerechtigkeit verlangen, garantiert durch die chinesische Verfassung. Insgesamt hat China schätzungsweise sechs Millionen Bürger, die in Zwangsarbeitslagern ohne Gerichtsurteil eingesperrt sind. Nach Aussage der Laogai Research Foundation (www.laogai.org) müssen sie dort übermäßig lange Zeit unter primitiven Bedingungen arbeiten." http://english.epochtimes.com/news/4-4-17/20958.html Hintergrundinformation Falun Gong, auch als Falun Dafa bekannt, ist eine buddhistische Qigong-Schule zur Kultivierung von Körper und Geist. In China sind Qigong-Übungen weit verbreitet und wegen ihrer gesundheitsfördernden Wirkung sehr beliebt. In der jahrtausendealten chinesischen Kultur haben sich viele verschiedene Kultivierungsschulen entwickelt. Falun Gong wird inzwischen von über 100 Millionen Menschen in mehr als 78 Ländern der Welt praktiziert. Neben dem Praktizierenden der fünf sanften, langsam fließenden Übungen bemühen sich die Lernenden, hohe moralische und ethische Werte wie Aufrichtigkeit, Güte und Toleranz im täglichen Leben umzusetzen. Mehr Informationen über Falun Gong finden Sie unter http://www.falundafa.at
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