Veröffentlicht in de.clearharmony.net am: Dienstag, 12. Dezember 2006      
Fa-Konferenz in Prag 2006: Standhaft auf den Meister und das Fa vertrauen
Falun Gong Praktizierender aus der Slowakei

Grüße an den verehrten Meister! Grüße an die Mitpraktizierenden!

Die Prüfungen während des Kultivierungsprozesses sind unterschiedlich. Manchmal reicht schon ein Bisschen starker Wille aus, um durchzukommen. Manchmal berühren die Prüfungen Dinge ganz tief im Inneren, die sehr schwierig aufzugeben sind. Während solcher Prüfungen ist es bei mir von größter Wichtigkeit, standhaft auf den Meister und das Fa (die Lehren des Falun Gong), auf das Fa zu vertrauen.

Ich erinnere mich an einige Beispiele aus meiner Kultivierung. Gegen Ende des vergangenen Jahres, besuchte mich ein Praktizierender mit der Idee, unser eigenes Medium, eine Zeitung herauszugeben. Ich konnte meinen Ohren kaum trauen, „Zeitung? Ist der noch zu retten? Wir haben schon Schwierigkeiten mit dem was wir gerade tun und nun ist die Rede davon, eine Zeitung herauszugeben? Noch niemals habe ich in meinem Leben Zeitungsartikel geschrieben! Lasst doch mit der Zeitung irgendwo beginnen, wo sie genügend Praktizierende haben“. Als ich mir aber die Zeit nahm, darüber nachzudenken, erinnerte ich mich der Worte des Meisters:

„Die Dafa-Jünger eines jeden Gebietes sind prinzipiell gesehen die Hoffnung für die Errettung der Lebewesen jenes Gebietes, außerdem sind sie die einzige Hoffnung. Die Lebewesen dort sollen die frohe Botschaft von euch hören, wenn ihr die wahren Umstände erklärt, sollen sie verstehen, was das Dafa ist, deshalb ist die Verpflichtung der Dafa-Jünger sehr groß. Wie kann man es denn noch besser machen? Ich denke, was einen Dafa-Jünger angeht, wenn jeder nur auf seinen Mund angewiesen wäre, um in jenem Gebiet jedem Menschen von den wahren Umständen zu erzählen, dann wird er das nicht schaffen.“ (Fa-Erklärung auf der internationalen Fa-Konferenz in New York, Li Hongzhi, 21. November 2004)

Ich begriff, dass mein erster Gedanke menschlich war und dass Praktizierende alles umsetzen können, wenn sie genügend aufrichtige Gedanken haben. Und so fing der Gedanke, ein eigenes Medium zu gestalten, an zu wachsen. Weil wir nicht den Mut hatten, gerade jetzt mit einer Druckversion zu beginnen, entschieden wir uns zu Anfang für eine Internetversion. Die Internetversion war aber auch nicht leichter und bald fanden wir heraus, dass bereits mehrere Länder Zeitungen haben. Auch funktionierte jede unterschiedlich und wir konnten nicht das Publikationssystem bekommen, welches uns erlaubte, tägliche Nachrichten ohne zu viel Arbeitsaufwand zu veröffentlichen. Ich begann zu spüren, dass dies eine wirkliche Aufgabe ist, die wir aus uns heraus zu bewältigen hatten. Also stellte ich andere Dinge beiseite, setzte mich hin und studierte das Fa. Ich sandte aufrichtige Gedanken aus und bat den Meister, uns bei der Gründung unseres eigenen Mediums zu helfen, um eine Möglichkeit zu bekommen, mehr Menschen zu erretten. Standhaft vertraute ich darauf, dass wir es mit den Arrangements unseres Meisters bewerkstelligen können.

Dann setzte ich mich an den Computer und begann nach einem passenden Publikationssystem zu suchen. Es war ein Bisschen wie Spielen und ich spürte ganz deutlich die Steuerung durch unseren Meister. Das erste System, das mir vorgeschlagen wurde, wurde als zu schwierig befunden und als etwas veraltet. Außerdem konnte ich es nicht zum Laufen bringen, auch nicht nach langen Versuchen auf meinem Testcomputer. Ich sagte zu mir, dass ich weiter suchen müsse. Ich probierte ein anderes System, das auch nicht funktionierte. Das Nächste ging auch nicht. Schließlich konnte ich ein anderes nach einiger Zeit zum Laufen bringen, doch zeigten mir einige Tests eindeutig, dass es nicht das war, wonach wir suchten. Es war ein gutes System, war aber so gut wie tot, da niemand mehr damit arbeitete und so probierte ich weitere aus. Am Ende, nachdem ich so viele unterschiedliche Systeme geprüft hatte, fing ein System an zu funktionieren und seine Installation war ganz einfach. Ich musste lachen. Als ich es betrachtete, hatte ich das Gefühl, dies war genau das, wonach wir suchten.

Mir wurde klar, warum ich eine so lange Zeit lernte, mit Programmiersprachen für Internetseiten zu arbeiten. Ohne dieses Wissen, hätten wir nur schwer die Internetversion der Zeitung ins Netz stellen können. Ich konnte mich nur vor der enormen Weisheit unseres Meisters verneigen, der dieses Arrangement für uns traf. Es war ausreichend für uns, loszulegen und aufrichtige Gedanken zu bewahren.

Bald erschien ein anderes Problem. Woher bekommen wir Nachrichten? Es gab da wirklich nur zwei Möglichkeiten – entweder wir schreiben sie selbst, oder wir kaufen sie teilweise von Nachrichtenagenturen. So folgten also Besprechungen mit Presseagenturen. Die erste Besprechung lieferte ein eher mageres Ergebnis. Der Nachrichtenpreis war zu hoch, das konnten wir zu Anfang nicht aufbringen. Bevor ich mich mit einem Vertreter der zweiten Agentur traf, sandte ich über eine lange Zeitspanne aufrichtige Gedanken aus und bat den Meister um Hilfe. Ich erkannte, dass die Presseagentur auch ein Wesen ist und so sagte ich zu ihr, sie sei für Falun Dafa geschaffen worden, um Praktizierenden zu helfen und ich bat sie, sich ihrer historischen Rolle zu erinnern. In meinen Gedanken beseitigte ich ebenfalls alle Störungen, die auftreten könnten. Das Ergebnis des Treffens mit dem Mann von der Presseagentur war sehr gut: Für einen ziemlich niedrigen Preis hatten wir Zugang zu einer zufrieden stellenden Anzahl von Nachrichtenartikeln. Zusätzlich hatten wir Zugang zu einem Bilderarchiv, so dass wir uns nicht sorgen mussten, ob wir jeden Tag einen neuen Artikel veröffentlichen können. Es war wirklich so, als ob es für uns immer einen Weg gegeben hätte, der zwar schmal, aber doch begehbar war. Nur mit einem standhaften Vertrauen in den Meister und in das Fa, war es möglich, ihn zu gehen.

Mir fällt eine kürzliche Erfahrung ein, als mein Arbeitgeber mich auf ein Training für Kreativität schickte. „Blödsinn!“ dachte ich und versuchte einen Gedanken zu fassen, nicht dorthin zu gehen, irgendetwas würde mich sicher abhalten, dorthin zu gehen. Doch nichts dergleichen geschah. Für eine ganze Woche, trat eine Gruppe von 20 Personen aus meiner Firma einen Ausflug in ein kleines Hotel in den Bergen an, nicht weit entfernt von Piestany, wo das Training stattfand. Gerade zu Beginn bemerkte einer der Trainer meine Plakette mit der Botschaft: „Beendet die Verfolgung von Falun Gong in China“. Er erkundigte sich bei mir darüber und so bekam ich eine Gelegenheit, ihm über die Verfolgung von Falun Gong zu erzählen und darüber, um was es sich bei Falun Gong handelt. Durch Zufall war dieser Trainer derjenige, der unsere Morgenübungen leiten sollte. Er sagte, diese seien nicht zwingend vorgeschrieben, wir bräuchten am Morgen nicht zu kommen, obwohl er sich freuen würde, wenn wir mitmachen würden. Ich dachte: „Oh je, Übungen, ich hoffe nur, er denkt nicht, dass ich ihm diese lächerlichen Yoga Bewegungen nachmache?“ Doch als ich darüber aus der Perspektive des Fa nachdachte, erkannte ich, dass dieser Gedanke nicht richtig ist. Er versucht, uns sein Bestes beizubringen, uns zu helfen und so wäre es nicht respektvoll, wenn ich da nicht hinginge. So praktizierte ich mit den anderen zusammen und in meinen Gedanken hatte ich einen Wunsch: „Es wäre doch viel besser, wenn wir zusammen Falun Gong praktizieren könnten“. Ganz fest entschied ich, diesem Arrangement der alten Mächte nicht zu folgen und mein ganzes SEIN begann Barmherzigkeit für die Wesen auszustrahlen und einen Wunsch, ihnen über Falun Gong zu erzählen. Ich glaubte, unser Meister hatte für uns bereits alles arrangiert und wenn unsere Gedanken aufrichtig sind, kann sich alles verändern. Als wir uns auf dem Rückweg befanden, von den morgendlichen Yogaübungen, fragte mich der Trainer, ob ich ihnen nicht Falun Gong lehren wollte. Glücklich stimmte ich zu und so hatten meine Kollegen in den nächsten zwei Tagen die Möglichkeit, ein paar Falun Gong Übungen zu lernen und mich über die Dinge, die sie interessierten, zu befragen. Ich freute mich sehr für sie und ich hatte ein Gefühl, als wären sie deswegen meine Kollegen und vielleicht hatten sie schon lange auf diesen Augenblick gewartet. In meinen Gedanken dankte ich dem Meister für dieses gütige Arrangement.

Ich denke, jeder Praktizierende hat viele solche Erlebnisse. Die Kultivierung ist einfach, das Loslassen unserer Eigensinne ist schwierig. Doch wenn wir ein standhaftes Vertrauen in unseren Lehrer und in Dafa haben, können alle Probleme wohlwollend gelöst werden.

Dies ist nur mein persönliches Verständnis, wenn ihr etwas Unangemessenes entdeckt, weist mich bitte freundlich darauf hin.

Vielen Dank, gütiger Lehrer! Dank auch an die Praktizierenden!




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