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Geschichte aus dem Alten China: Ein wahrer Gentlemen kümmert sich wenig um Gewinn und Verlust
In Alten Zeiten wurde von wahren Gentlemen Macht und Profit verachtet. Man kümmerte sich nicht um Gewinn oder Verlust, so nahmen sie es auch nicht sonderlich schwer, wenn sie etwas verloren. Alles birgt Gewinn und Verlust in sich. Das ist ein allgemeines Gesetz. Wenn man sich schon nur wegen eines winzigen Verlustes sorgt, macht es auf andere den Eindruck, als sei man kurzsichtig, engstirnig und macht sich selbst unnötige Schwierigkeiten. Ganz gleich ob man Gutes erhält, einem Fluch (1) ausgesetzt ist, man Gewinn oder Verlust erleidet, sollen wir immer einen friedlichen Herzenszustand bewahren. In einer chinesischen Fabel heißt es: „In der Nähe der nördlichen Grenze lebte ein Mann und praktizierte den Tao. Ohne Grund lief ihm eines Tages sein Pferd davon und zwar zu der nördlichen Sippe. Jeder bedauerte ihn.“ “Vielleicht wird es sich in etwas Gutes verwandeln”, sagte sein Vater. Einige Monate später kam sein Pferd zurück und führte ein edles Pferd an. Alle Leute gratulierten ihm, aber er entgegnete nur, „Wer weiß, vielleicht wird es Unglück mit sich bringen.“ Da es dem Vater finanziell gut ging, und er gute Pferde besaß, war sein Sohn sehr aufs Reiten versessen. So brach dieser sich seinen Oberschenkel, als er vom Pferd fiel und war danach behindert. Jeder hatte Mitleid mit ihm. “Vielleicht wird es sich als Segen herausstellen”, sagte der Vater. Ein Jahr später begannen die nördlichen Völker eine große Invasion an den Grenzregionen. Alle gesunden Männer wurde eingezogen und mussten bewaffnet gegen die Eindringlinge kämpfe. So mussten neun von zehn Männern an der Grenze sterben. Sein Sohn jedoch wurde nicht eingezogen, weil er verkrüppelt war. Der Junge und der Vater blieben in Sicherheit. |
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