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Bericht von der Fa-Konferenz in Großbritannien: Enthüllung der Verfolgung in der Downing Street
Vorträge von Praktizierenden auf der Erfahrungsaustauschkonferenz 2006 Von einer in England lebenden Falun Gong-Praktizierenden Grüße an den verehrten Meister, Grüße an die Mitpraktizierenden! Ich möchte einige meiner Verständnisse und Gedanken mitteilen, die ich während der Zeit hatte, als ich zusammen mit anderen Praktizierenden, kurz nach Bekannt werden des Organraubs, in der Downing Street (Sitz der Britischen Regierung) über die Verfolgung informierte. Nachdem ich von den Organentnahmen erfahren hatte, wollte ich sofort in die Downing Street gehen. Ich hatte das Gefühl, dass sich in diesen zwei Monaten, die wir dort verbrachten, mein Charakter und meine Ebene grundlegend verbessert haben. Mit jedem verstrichenen Tag gewann ich viele neue Einsichten. Einige Praktizierende meinten, es müsse doch wirklich hart sein, jeden Tag aufs Neue in die Downing Street zu gehen, doch ich sah dies nicht so. Genau das Gegenteil war der Fall. Ich fühlte mich äußerst wohl dabei und ich war froh, dass ich in der Lage war an den Aktivitäten zur Aufdeckung der Verfolgung und Bestätigung des Falun Dafa mitwirken zu dürfen. In dem Prozess der Kultivierung hat jeder seinen eigenen Weg und sein eigenes Verständnis. Zu der Zeit hatten auch alle Mitpraktizierenden die Downing Street Situation unterschiedlich verstanden. Je mehr Zeit ich in der Downing Street verbrachte, desto mehr begriff ich die Wichtigkeit unsere Aktivitäten dort zu veranstalten. In der Downing Street arbeiten die meisten der britischen Beamten, doch als chinesische Falun Gong-Praktizierende war ich mir darüber nicht im Klaren und ich realisierte seine Bedeutung erst, nachdem ich an den Aktivitäten dort teilgenommen hatte. Unser Petitionsplatz befand sich genau gegenüber dem Gebäude Nr. 10, dem Sitz des Premierministers, deshalb hängten wir unsere Transparente so auf, dass die Chance, dass der Premierminister einen Blick darauf wirft, größer war. Später merkte ich, dass neben dem Sitz des Premierministers das Parlamentsgebäude liegt, in dem sich oftmals viele Regierungsbeamte aufhalten, sie kommen und gehen täglich. Jemand sagte mir, dass hier tausende von Parlamentsmitgliedern, Ministern und hohen Beamten zusammenkommen, weshalb ich etwa 20 weitere Transparente in Richtung des Parlamentsgebäudes aufhängte. Es war eine große Ausstellung! In London benötigen wir nur ein paar Leute zur Durchführung einer Aktivität; unter der Woche mussten die meisten Praktizierenden zur Arbeit oder zur Universität gehen und es gab nicht viele, die permanent zur Downing Street gehen konnten. Anfangs konnten manchmal nur zwei oder drei Personen anwesend sein. Eines Tages stellte dann die Polizei keine Absperrungen mehr auf, so dass wir keine Transparente mehr aufhängen konnten. Wir bemerkten, dass dies damit zusammenhing, weil wir nicht genug Leute waren, die bei der Petition mitwirkten; es mussten also mindestens vier oder fünf Leute sein, damit Absperrgitter aufgestellt wurden. Ich erkannte, dass der Meister uns zu vermitteln suchte, dass die Downing Street sich von China Town unterscheidet, wo eine Person allein Petitionen abhalten kann. Die Downing Street ist das Herz Großbritanniens und benötigt daher mehr Aufmerksamkeit und mehr Kraft von Falun Dafa-Praktizierenden, ganz gleich wie man das auch betrachten mag, aus anderen Dimensionen oder von der Oberfläche dieser menschlichen Gesellschaft her. Als wir dies verstanden hatten, stellten wir sicher, dass zumindest immer vier Leute anwesend waren. In der Regel gab es ein Ehepaar, die sich täglich abwechselten, einen westlichen Praktizierenden, einen neuen Praktizierenden und mich mit meiner Tochter. Zu Beginn unserer Aktivitäten in der Downing Street schienen die vorbeigehenden Beamten uninteressiert zu sein und viele von ihnen nahmen noch nicht einmal unsere Faltblätter an. Ich dachte, obwohl wir immer Dinge tun, um die Verfolgung zu enthüllen, war dies offensichtlich nicht genug. Die kommunistische Partei Chinas verteilte auch verleumderische Informationen über unseren Kultivierungsweg und so viele Menschen waren sich noch nicht im Klaren darüber, was Falun Gong eigentlich ist. Wir mussten also noch größere Anstrengungen unternehmen um die Wahrheit ans Licht zu bringen und gleichzeitig begann ich nach Innen zu schauen mit dem Gedanken, dies sei eine Gelegenheit meinen Charakter zu verbessern. Nachdem wir Tag für Tag dort verbracht hatten, verbesserte sich unser Verständnis für die Lehre des Falun Gong stetig und die Veränderungen, die wir in der Downing Street erlebten, waren enorm. Der Meister sagte uns in der Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in der Hauptstadt der USA: „Die Menschen halten die Arbeit für Kultivierung. Die Menschen halten die Bewahrung der Religion für Kultivierung. In Wirklichkeit achten die Gottheiten überhaupt nicht auf solche Sachen, sie achten nur auf die Erhöhung des Herzens eines Menschen, das ist erst die wirkliche Erhöhung.“ Manchmal mussten wir uns gegenseitig erinnern, dass wir da waren, um uns zu kultivieren, nicht, um unter die Leute zu kommen. Wir mussten uns jederzeit als Kultivierende verhalten und einen hohen charakterlichen Standard aufrechterhalten. Wir alle bewiesen allgemeine Charaktereigenschaften, wie Entschlusskraft und stillschweigendes Verständnis. Ein Praktizierender war jeden Morgen schon sehr früh anwesend und begann gleich nach seiner Ankunft damit, die Transparente aufzuhängen. Manchmal brachte er freundlicherweise Wasser für alle mit. Eine Praktizierende sprach kein Englisch, doch händigte sie die meisten Faltblätter an Passanten aus. An einem Tag sammelte sie acht Seiten mit Unterschriften, die sich insgesamt auf mehrere hundert ansammelten. Ein neuer Praktizierender verbrachte einen Tag vor der chinesischen Botschaft und dann vier Tage in der Downing Street. Anfangs dachte er, er wüsste nicht wie die Transparente aufzuhängen wären, später als er dort ganz früh eintraf, begann er Transparente aufzuhängen und entwickelte mehr und mehr Initiative. Ich erkannte, dass der Grund, warum wir in die Downing Street gingen, nicht war, sie um etwas zu bitten, sondern wir gingen dorthin aus unserer Barmherzigkeit heraus. Obwohl sie Regierungsbeamte sind - gewöhnliche Menschen sind nicht in der Lage, etwas in dieser Situation zu unternehmen - erretteten wir sie in Wirklichkeit. Ich empfand mehr und mehr Barmherzigkeit. Meine kleine Tochter verhielt sich auch sehr gut, wenn wir in der Downing Street waren. Manchmal benötigte sie fast vier Stunden lang keine Milch. In diesem Umfeld wurden die vorbeigehenden Beamten immer freundlicher und nahmen gerne unsere Informationsmaterialien an, während die Zahl der Menschen, die die Petition unterschrieben, ebenfalls größer wurde. Es gab dort nicht nur die Beschäftigten in den Gebäuden, sondern auch Anwälte, Offiziere der Bodenstreitkräfte, Verwaltungsbedienstete und Adelige. Das Interessante daran ist, ich kenne in Großbritannien nicht viele Prominente, doch einmal erzählte mir ein Mitpraktizierender, einer der ganz bekannten Minister habe unser Informationsmaterial mitgenommen. Es ist allgemein bekannt, dass diensthabende Polizisten nur sehr selten irgendetwas unterzeichnen, doch in der Downing Street trafen wir mindestens sieben oder acht Polizisten, die zur Unterstützung mit ihren Namen unterzeichneten. An einem Tag erschienen kurz vor Ende der Aktivitäten in der Downing Street zwei neue Polizisten. Einer fragte den anderen, was Falun Gong eigentlich sei, wobei der eine kommentierte, Falun Gong sei nicht gut, während der andere ihm widersprach und sagte, Falun Gong ist gut. Er bemerkte weiter: „Schau Dir ihre Transparente an, sie fordern von Dir, wahrhaftig, barmherzig, nachsichtig und duldsam zu sein, also ist es gut.“ Der erste Polizist betrachtete sehr aufmerksam die Transparente und unsere Praktizierenden und sagte dann: „Oh, Falun Gong ist gut“. Damit wissen wir, diese beiden Polizisten würden errettet sein. Während der zwei Monate, die wir in der Downing Street verbrachten, hatten wir eine Menge Kontakte zu Polizisten dort. Nach einer Weile begannen sie uns als angenehme Menschen wahrzunehmen und uns zu vertrauen. Anfangs erschienen sie und überprüften uns immer wieder, später ließen sie uns einfach sein. Einmal gab es eine Gruppe Menschen, die in der Downing Street eine Petition vorbrachten. Ich dachte, wir könnten ihnen etwas Platz überlassen. Ich fing gerade an, die Transparente abzunehmen, als ein Polizist zu mir kam und sagte: „Keine Eile, schauen wir erst einmal, vielleicht brauchen sie gar nicht soviel Platz.“ Was die Downing Street betrifft, denke ich, wenn alle der Meinung sind, wir sollten mit unseren Aktivitäten fortfahren, sollten wir diese Entscheidung mit aufrichtigen Gedanken unterstützen, auf diese Weise beteiligen wir uns alle daran. Downing Street versammelt über 1.100 Parlamentsmitglieder, Minister und ist sowohl Kopf und Herz des Vereinigten Königreichs. Wenn ein Parlamentsmitglied uns unterstützt, bedeutet dies, dass alle, die ihn unterstützen, ebenfalls gerettet werden! Großbritannien hat über 600 Parlamentsmitglieder und manch andere Regionen, in denen einige unserer Praktizierenden sind, haben nur etwa 100. Wie sollen wir also diese abdecken und es war schon immer ein schwieriges Problem, ihnen die Wahrheit zu erklären. Jedoch arbeiten die meisten dieser 600 Parlamentsmitglieder werktags in der Downing Street und kehren an den Wochenenden in ihre jeweiligen Bezirke zurück. Es gibt nicht nur Regierungsbeamte, die in die Downing Street kommen, sondern auch viele Reporter der wichtigen Medien kommen ebenfalls täglich in die Downing Street, um Interviews zu führen. Ist es dann nicht wichtig für uns, diesen Menschen die relevanten Fakten über Falun Gong und die Verfolgung zu vermitteln? Ich glaube, wir haben in dieser Zeitspanne die Wichtigkeit der Durchführung von Petitionen und Aktivitäten zur Aufdeckung der Verfolgung in der Downing Street immer noch nicht tiefgehend verstanden oder vielleicht haben wir nicht ausreichend darüber diskutiert und als Ein-Körper ausgetauscht. Dies spiegelt sich darin wieder, dass zu wenig Praktizierende an den Aktivitäten dort teilnahmen. Einige Praktizierende kamen wohl ein oder zwei Tage, doch oftmals waren dort gerade mal drei ältere Leute und ich mit meiner Tochter. Trotz allem haben wir die Gelegenheit und das Umfeld, die uns der Meister für unsere Kultivierung gegeben hat, geschätzt und wir haben unser Bestes versucht, dies auch zu tun. Doch betrachten wir dies einmal aus dem Blickwinkel der Beamten in der Downing Street. Es sieht so aus, als gäbe es bei uns nur ein paar alte Menschen und Frauen mit Kindern, die Falun Gong praktizieren. Ich denke, wenn mehr Praktizierende sich daran beteiligen und einige Zeit für die Unterstützung unseres Projekts in der Downing Street aufwenden könnten, oder auch nur aufrichtige Gedanken aussenden, könnte sich das Umfeld gewaltig verbessern. Ich habe sehr begrenzte Fähigkeiten zu schreiben und mich auszudrücken und so ging ich bei vielen Dingen nicht in die Details. Falls es dadurch an irgendetwas mangeln sollte, hoffe ich, dass ich korrigiert werde. Vielen Dank an den verehrten Meister, vielen Dank an alle.
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