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Erfahrungsbericht der Fa-Konferenz in Prag 2005: Durch Falun Dafa kam meine Familie wieder zusammen
Falun Dafa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch der Tschechischen Republik und Slowakei Verehrter Meister, liebe Mitpraktizierenden, Ich heiße Lukas Kudlacek und ich möchte gern, meine Erfahrungen und die Veränderungen in meinem Leben, die ich durch das Erhalten des Großen Gebots (Falun Dafa) erleben durfte, mit Euch teilen. Zuerst erzähle ich einmal, wie ich das Fa (Lehre von Falun Gong; Gebot) erhielt. Im Jahr 2002 „erwachte“ ich aus endlosen frohen Trinkrunden und Partys und fand heraus, dass ich kaum etwas aus meiner Kindheit und Jugendzeit wusste. Mir wurde klar, dass ich eine Menge Zeit vergeudet hatte und mich eigentlich in meiner Vergangenheit für viele Dinge interessiert hatte, wie zum Beispiel den Weltraum und Kosmos. Das wollte ich nun ändern. Es gab zwei Möglichkeiten; eine war den „Blick nach oben“ zu werfen, und Wissenschaft zu studieren, eine andere war einen spirituellen Weg zu finden, der mich zu mir selbst führen würde. Ich wollte höheres Wissen erlangen und fing deshalb an zu studieren. Nach wenigen Monaten erkannte ich, dass es viele Jahre in Anspruch nehmen würde und es mich nur auf Seitenwege führen würde. Ich merkte, dass ich vom Wege abgekommen war und beschloss also, einen spirituellen Weg einzuschlagen und kaufte eine Menge Bücher, die ich nicht einmal las, wobei sich mein Regal füllte. Bei den Philosophen des „Westens“ suchte ich nach Antworten, fand aber keine. Dann suchte ich im Norden und im Süden; aber es war mir alles zu weit entfernt. Ich durchlief auch die häusliche Tradition; aber alles, was ich fand, waren Reste ursprünglicher Weisheit. Ich stellte fest, dass ich zunächst Geschichte studieren und Fremdsprachen lernen müsste. Aber der Sinn eröffnete sich mir auch dabei noch nicht. Doch eine „innere Stimme“ sagte mir, dass ich finden werde, was ich suche. Ende 2003 fand ich heraus, dass ich den Blick nicht nach Osten richtete, es hatte den Anschein, als ob irgendetwas mich daran hinderte das zu tun. Als ich gerade dabei war, mir unter den östlichen Philosophien und spirituellen Methoden eine auszusuchen, rief mich ein Freund Anfang 2004 an und sagte, dass er jemanden getroffen habe, der Falun Gong praktiziert. Als ich das am Telefon hörte, wusste ich: Das ist es! Ich versuchte, weitere Informationen zu bekommen und den Praktizierenden zu treffen; aber es gab da viele Hindernisse. Schließlich entschlossen wir uns, nach Prag zu gehen, um uns die Ausstellung der chinesischen Malerin Zhang Cui Ying (Falun Gong Praktizierende) anzusehen. Dort bekam ich das Falun Gong-Buch (Zhuan Falun) und erfuhr von der schrecklichen Verfolgung der Falun Dafa-Praktizierenden in China. Davon hatte ich vorher keinerlei Kenntnis gehabt. Ich fing sofort mit dem Lesen des Buches an, und das hat mich mit vielen Antworten auf Grundfragen versehen. Da wusste ich, dass ich Falun Gong praktizieren werde. Meine Eigensinne der Faulheit, Gemütlichkeit und verschiedene Ängste ließen mich nicht regelmäßig die Falun Gong Übungen praktizieren, außerdem hatte ich das Zhuan Falun (Hauptwerk von Falun Gong) nicht. Dennoch fühlte ich große Veränderungen in mir, was sich auch in meiner Familie widergespiegelt hat. Meine Eltern führten keine gute Ehe. Mein Vater konnte die Familie nicht mehr ertragen, mein Bruder fühlte sich nicht verantwortlich und hielt sich aus allem raus. Auch wenn ich nicht gut mit meiner Mutter zurecht kam, stritten wir nicht, sondern ich diente meinen Eltern nur als Mittelsmann, so achtet ich nicht auf ihre Worte. Damals baute mein Vater ein neues Haus für uns. Ich ermutigte meine Mutter, aus Selbstsucht, dort hin zu ziehen. Sie möblierte das gesamte Haus. Später kaufte mein Vater eine Wohnung in einer anderen Stadt, in der meine Mutter wohnen sollte, wenn sie das Haus (auf Wunsch meines Vaters) verlassen sollte. Das schmerzte meine Mutter sehr, sie fing an meinen Vater zu hassen. Mein Bruder wollte nichts in dieser Sache tun und beachtete die Lage einfach nicht, was meine Mutter umso verrückter machte. Ich war immer noch der Mittelsmann zwischen den beiden, denn sie kämpften sehr gegeneinander und hinterließen unsere Familie in einem trostlosen Zustand. Ich fing an, bei meinem Vater zu arbeiten, was meine Mutter ärgerte. Schließlich trug meine Mutter nur noch schwarze Kleidung, was ihrem seelischen Zustand entsprach. Mehrmals sagte sie, dass sie meinen Vater umbringen würde. Alles um sie herum zerfiel, als ob sie das durch ihre schwarzen Gedanken verursachte. Genau in dieser schweren Zeit, lernte ich Dafa kennen. Ich veränderte mich innerlich, was auch äußerlich sichtbar wurde. Dann beschloss ich, meine Mutter öfter zu besuchen. Manchmal wollte ich über Falun Dafa sprechen und das es etwas Gutes ist; aber meine Kräfte waren noch begrenzt und aus Angst konnte noch nicht darüber reden. Meine Mutter veränderte auch ihr Verhalten in mancher Hinsicht. Im Frühling 2004 fand das Fest für esoterische Musik statt. Es kamen verschiedene Praktizierende aus Moravia, um es zu besuchen. Meine Mutter besuchte unseren Stand, während ich herumging und nicht auf sie achtete. Schließlich kaufte ich ihr das Falun Gong - „Der Weg zur Vollendung“, sie war sehr überrascht und erfreut. Danach nahmen wir an dem Seminar teil und meine Mutter versuchte das erstemal die Übungen zu machen. Danach sah ich meine Mutter eine zeitlang nicht. Als ich sie besuchte, hatte sie sich sehr verändert. Ich fragte sie, ob sie Falun Gong - „Der Weg zur Vollendung“ lese. Sie sagte ja, aber es helfe ihr nicht, ihre Leiden aufzulösen. Dann sprach ich oft lange mit ihr und jedes Mal veränderte sie sich ein Stück. Sie machte weiterhin Anspielungen auf meinen Vater, aber das Feld finsterer Energie war verschwunden. Um diese Zeit kaufte ich Zhuan Falun und fand, dass ich viele schlechte Sachen in Bezug auf meine Mutter tat. Ich bemühte mich, freundlicher und wohlwollender ihr gegenüber zu sein. Damals ging meine Mutter durch viele Veränderungen hindurch. In ihren fünfziger Jahren fing sie an, zu studieren. Sie fand allein neue Freundinnen und hörte auf, meinen Vater verletzen zu wollen. Auch in meinem Leben geschahen einige wichtige Veränderungen: Ich rauchte immer noch eine Schachtel Zigaretten täglich, ging in Kneipen und rauchte Marihuana. Aber ich fühlte, dass in mir große Veränderungen vorgingen. Das passierte, weil ich stetig Zhuan Falun las. Im Frühjahr fand ich meinen Weg zurück zu meinem Bruder und vergab meinem Vater sein Verhalten in der Vergangenheit. Im Sommer bemerkte ich, dass meine Mutter einige falsche Gedanken und Ansichten losgelassen hatte; sie trug wieder farbige Kleider und manchmal hörte ich sie sogar lachen. Nach der Fa-Konferenz in Tschechien 2004 hörte ich mit dem Rauchen und dem nächtlichen Trinken auf. In den folgenden 14 Tagen gab ich auch endlich das Marihuanarauchen auf und fühlte wie mein Körper gereinigt wurde. Meine Mutter wunderte sich darüber, dass ich all diese schlechten Angewohnheiten abgelegt hatte. Sie wollte aber trotzdem nicht glauben, dass es unser verehrter Meister (Begründer von Falun Gong, Herr Li Hongzhi) war, der mir geholfen hatte und dass ich mich durch Dafa derartig verändern konnte. Ich besuchte sie weiter und sprach mit ihr. In jenen Tagen begann ich, an den Veranstaltungen zur Entlarvung der Verfolgung in China teilzunehmen, die Jingwen (neuesten Artikel) des Meisters zu lesen und aufrichtige Gedanken auszusenden. Dabei wurde ich gereinigt. Meine offensichtlichen Fehler, die ich bemerkte, als ich meine Kultivierung begann, verursachten sehr starke Hindernisse bei der Fa-Bestätigung. Es war meine Faulheit, meine Angst und meine Wünsche. Von Morgens bis zum Abend wiederholte ich in Gedanken, dass ich diese Dinge loslassen muss, was mir sehr geholfen hat. Teile dieser Fehler bekamen es mit der Angst und rannten im wahrsten Sinne davon. Ich dachte, ich könne alle meine Fehler auf die Art loswerden, doch das stimmt nicht ganz. Aber die aufrichtigen Gedanken wurden immer stärker. Das zeigte sich an der Oberfläche. Monatelang litt ich unter starken Kopfschmerzen, es war ein Gefühl, als wenn etwas von innen schlagen, stoßen und drücken würde, was manchmal unerträglich war. Ich sagte mir, dass mein Körper gereinigt wird und kümmerte mich nicht weiter darum; aber irgendwie konnte ich den Unterschied zwischen einem Praktizierenden und einem gewöhnlichen Menschen nicht richtig erkennen. Obwohl ich einige meiner Untugenden abgelegt hatte, regelmäßig praktizierte und Zhuan Falun las, zeigten sich dennoch einige Spuren von ihnen, dicht bei mir. Zuerst verstand ich gar nicht, was los war; aber mir wurden die Augen durch einige Ereignisse geöffnet. Mein Vater war z.B. sehr unzufrieden mit den tschechischen Gesetzen, richterlichen Normen und der Regierung. Daher fluchte er manchmal entsetzlich. Ich bemerkte, wenn ich morgens die Übungen machte und aufrichtige Gedanken aussandte, dass er, wenn ich sein Büro betrat, nicht mehr fluchte. Selbst wenn er fluchen wollte, war es ihm nicht mehr möglich. Oftmals entschuldigte er sich schon, bevor er damit anfing. Ich machte mir klar, dass es das Feld der aufrichtigen Gedanken und der Energie eines Dafa-Jüngers war. Das erweckte in mir einige Untugenden. Ich dachte, dass ich mich gut kultiviert habe, so fing mein Vater wieder an zu fluchen. Dann dachte ich einen zweiten Gedanken und er beherrschte sich wieder. Ich habe ihm mehrfach gesagt, dass er sich selbst schadete, wenn er fluchte. Mein Vater sagte, dass das Dafa etwas Großartiges haben müsse, da es mich vom Rauchen und Trinken weggebracht habe, ich die Wahrheit sagte und die Arbeit in seinem Büro zu schätzen wisse. Da erkannte ich, dass wir das Fa durch unsere Handlungen unter den normalen Menschen bestätigen können. Im Dezember 2004 ereigneten sich große Veränderungen zwischen meinen Eltern. Mein Vater kam, um mit uns Weihnachten zu verbringen, da merkte ich, dass sich die Dinge wirklich veränderten. Er fragte meine Mutter sogar, ob sie nicht zusammen den Neujahrstag verbringen könnten. Meine Mutter sagte zwar nein, aber sie verbrachten ihn schließlich doch zusammen. Es war eine sehr intensieve Erfahrung, als nach einer sehr seltsamen Nacht meine Kopfschmerzen und einige andere Leiden verschwunden waren. Ich hatte plötzlich einen ganz klaren Kopf. Das dauerte zwar nicht lange, aber die Familie bemerkte es. Ich bemerkte, dass meine Eltern im Januar einige Zeit zusammen waren und sie fingen wieder an, miteinander zu sprechen. Meine Mutter fing an sich für die Verfolgung zu interessieren; wenn ich von Veranstaltungen zurückkam, fragte sie mich, ob ich die Sache nicht zu ernst nehmen würde. Ich zögerte nicht und zeigte ihr die Fotos von unseren Spruchbändern, unseren Gruppenübungen, wie wir die Wahrhit erklären und wie die Menschen sich versammelten, um unsere Petitionen zu unterschreiben. Sie wollte es aber nicht sehen und stellte den Fernseher an. Dann stellte ich ihn wieder aus und begann, von unseren Aktivitäten zu berichten. Nach einer Weile meinte sie, dass das gut sei, was wir tun, und unterschrieb die Petition. Ich spürte ihre Erleichterung. Dank anderer Praktizierender fing ich an, meine schlechten Eigenschaften zu erkennen und sie abzulehnen, es waren die gleichen wie die am Anfang und ich hatte ihre Wurzel nicht beseitigt. Mein Vater kam auf die Idee, meine Mutter einzustellen und sie stimmte zu. Seitdem ist für mich spürbar, dass unsere Familie wieder zusammenwächst. Meine Mutter veränderte sich sogar noch weiter. Vor einiger Zeit las ich den Erfahrungsbericht: “Meine Verwandten praktizieren Falun Gong nicht“; mir wurde klar, dass ich mehr aufrichtige Gedanken gegenüber meinen Verwandten haben sollte. So änderte ich meine Denkweise und überließ es dem natürlichen Lauf. Später fragte meine Mutter mich, ob ich ihr zeigen könnte, wie man Lotosblumen aus Papier faltete, so könnte sie uns doch auch irgendwie helfen. Dann kam sie zu unseren regelmäßigen Übungen. Auch in anderen Lebensbereichen zeigte sich, dass die Aufrichtigen Gedanken, alles Entartete berichtigen können. Meine Veränderungen und die meiner Familie, besonders meiner Mutter, ließen mich die starke Kraft des Dafa und die Worte unseres Meisters verstehen, dass das Innere im Äußeren zu erkennen ist (keine Originalen Worte). Wenn ich negative Dinge um mich herum wahrnehme, ist es wahrscheinlich, dass es sich um meine Eigensinne handelt, die ich noch nicht erkannt und losgelassen habe. Wenn man dies versteht und zuerst bei sich selbst nachschaut, dann können wir das Fa besser bestätigen und die drei Dinge besser machen, die der Meister von uns erwartet. So können wir den Weg zur Vollendung gehen. Das ist nur mein Verständnis. Bitte berichtigt mich, wenn ich falsch liege! Lasst mich unserem verehrten Meister und meinen Mitpraktizierenden Dank sagen! |
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