Veröffentlicht in de.clearharmony.net am: Sonntag, 5. Dezember 2004      
Interview mit einem Falun Dafa Praktizierenden in Manhattan: “Dann solltest du die Handzettel besser schnell verteilen! Je mehr, desto besser!“

Anmerkung des Herausgebers: Seit dem August 2004 haben sich in Manhattan, dem globalen Zentrum für Finanzen, Kultur und der Künste, Falun Dafa Praktizierende aus aller Welt versammelt.

Der Sinn ihres Kommens ist der, die Einwohner von New York und die Touristen aus der ganzen Welt, über die fortwährende Unterdrückung von Falun Gong in China zu unterrichten und an sie zu appellieren, dabei zu helfen, diese Verfolgung zu beenden. Sie sprechen mit den Menschen, geben ihnen gedruckte Berichte, halten Plakate hoch und zeigen Schaubilder vor, damit die Menschen Falun Gong richtig kennen lernen und über die Verfolgung von Praktizierenden in China aufgeklärt werden. Die folgende Artikelreihe beschreibt Interviews mit Praktizierenden, die nach Manhattan reisten, um die Tatsachen zu klären. Sie schildern ihre Erfahrungen und deren Verwirklichung und handeln von vielen bewegenden Geschichten, die nur sie selbst erzählen können.

An der Ecke 58. Street/6. Avenue in New York trafen sich viele kanadische Praktizierende, um möglichst viele Menschen über Falun Dafa und die Verfolgung in Kenntnis zu setzen.

(P. ist der Praktizierende aus Kanada)

Reporter: Könntest Du über Deine Erfahrungen bei der Aufklärung der Menschen über Falun Gong in Manhattan sprechen? Z. B. tiefe Eindrücke von einigen Menschen, Vorfälle und davon, was sie bemerkt haben?

P. Als ich zuerst ankam, hatte ich ein seltsames Gefühl - die Menschen in Manhattan erschienen mir kalt und gleichgültig. Wenn ich ihnen Handzettel zu geben versuchte, sahen sie einfach weg. Das ändert sich nach drei Wochen mit dem Aussenden der Aufrichtigen Gedanken, dem Übungen machen, Spruchbänder hochhalten und Darstellung der Folterungen. Ich näherte mich den Menschen mit einem Lächeln, wenn ich Faltblätter verteilte. Mir scheint, dass die Menschen gar nicht so kalt und gleichgültig sind, wie ich zuerst gedacht habe, sie nehmen die Handzettel gern an. Vorige Woche sah ich eine Menge von Polizisten an einem Platz, wo kein Praktizierender stand. Ich ging zu ihnen hin, um ihnen Informationen zu bringen. Sie stellten mir viele Fragen. Einer fragte: “Warum sind sie hier? Was ist Falun Gong?” Ich erzählte ihnen meine persönliche Erfahrung mit der Heilung meiner Krankheiten. Da meinte er: “Oh, das ist ja wirklich gut!“ Ich erwiderte: “Jetzt wissen Sie Bescheid!“ Er sagte, dass er nichts davon gewusst habe und dass er die Übungen lernen möchte. Ich sagte: “Ich bringe Sie ihnen gleich hier bei!“ Er meinte: “Nicht jetzt! Ich hab’s eilig.“ Ich: “Es wird ihnen helfen, zur Ruhe zu kommen!“ Ja, das habe er wirklich nötig, meinte er. Ich erzählte ihm, dass ich drei Mal im Jahr nach Taiwan zurückginge, um meine kranke Mutter zu besuchen. Jetzt war ich schon zwei Jahre nicht dort, denn meiner Mutter geht es gut. Obgleich sie Falun Gong nicht praktiziert, so glaubt sie doch an Falun Gong und davon wurde sie gesund. Nachdem er das gehört hatte, sagte der Polizist: “Dann solltest du diese Handzettel noch schneller verteilen! Je mehr, je besser!“ Ich weiß, dass das, was wir bekommen von dem abhängt, was wir aufwenden. Diese drei Wochen ging ich morgens schon sehr früh fort und kam abends sehr spät zurück. Ich finde, dass es hier zu wenige Praktizierende gibt. Wenn es mehr wären, könnte man ganz Manhattan abzudecken und das Ganze könnte schneller durchgeführt werden.

Reporter: Du sagtest, dass Deine Gesundheit sich besserte, nachdem Du mit dem Praktizieren von Falun Gong angefangen hattest. Kannst Du uns darüber bitte im Einzelnen berichten?

P. Bevor ich mit Falun Gong begann, litt ich unter einer Schwächung meines Immunsystems. Es äußerte sich wie Arthritis. Wo immer das Leiden sich im Körper zeigte, fühlte sich der Bereich sehr krank an, ob es die Gelenke oder andere Teile des Körpers betraf. Ich musste alle drei Monate zur Blutuntersuchung zum Arzt gehen. Ich war von westlichen und chinesischen Ärzten behandelt worden, hatte auch alle Arten Qigong praktiziert, (Qigong sind Übungen zur Besserung von Qi oder vitaler Energie) aber nichts half. Nachfolgend las ich, dass Falun Gong Praktizierende zum Appellieren nach Zhongnanhai (Zentrum der chinesischen Führung) in Peking gegangen waren. Da ich aus Taiwan bin, wusste ich vor diesem Ereignis nichts von Falun Gong. Ich erkundigte mich über Falun Gong und beschloss, die Falun Dafa Übungen zu lernen, da ich wusste, dass ich jederzeit wieder damit aufhören könnte, wenn es mir nicht zusagte. Als ich zum ersten Mal in einen Park ging, brachten mir Praktizierende die Übungen bei und gaben mir eine Kopie von „Zhuan Falun“ zum Lesen. (Das ist die Hauptlehre von Falun Gong.) Beim Lesen fand ich darin viele Dinge erwähnt, die mir wiederfahren waren und ich merkte, dass das Buch und seine Lehren sehr kostbar sind. Als ich nach Taiwan zurückkam, nahm ich an einem Neun-Tage-Seminar teil. Als ich dann in die USA zurückkam, sagte eine Falun Dafa Praktizierende: “Du hast dich so verändert!“ Ich fragte: “Inwiefern habe ich mich verändert!“ Sie meinte:“ Du hast viel weniger Falten und die dunklen Flecken auf der Haut sind verschwunden.“ So groß war die Veränderung in so ein paar Monaten! Viel lobeswerter war es allerdings, dass ich meinen Charakter und meine moralischen Anschauungen verbessert hatte. Nach mehreren Vorfällen entdeckte ich, dass ich nicht mehr so schnell aus der Fassung geriet. Falun Dafa hat nicht nur meine Krankheiten geheilt; es hat auch meine Geistesverfassung und meine Lebenseinstellung zum Positiven verändert.

(Fortsetzung folgt....)



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Englisch: http://www.clearharmony.net/articles/200411/23429.html



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