Veröffentlicht in de.clearharmony.net am: Freitag, 4. Juni 2004      
Eindrücke vom Zusammentreffen mit Lehrer Li: Erinnerungen an die Zeit, wo Lehrer Li Hongzhi Falun Gong noch in Changchun lehrte (Teil 2)

Erinnerungen an die Vorträge und Kurse von Lehrer Li

Im Juli 1993 kam Lehrer Li wieder nach Changchun zurück. Er hielt die fünfte Sitzung der Fa- Erklärungen und Übungsklassen in der Betreuerstelle der Provinz ab. Es nahmen viele Menschen teil. Kurz danach hielt Lehrer Li die sechste Sitzung in der Universität Jilin ab, im Mai 1994 fanden die siebte und achte Sitzung auch dort statt. Ich nahm an allen vieren teil. Später reiste ich zu einer weiteren Sitzung in die Stadt Harbin, Provinz Heilongjiang. Bei dieser Veranstaltung mit über tausend Menschen war es ganz und gar still. Lehrer Li bat die Angestellten, mit der Arbeit aufzuhören und aufmerksam dem Vortrag zuzuhören.

Ich nahm insgesamt an 50 Kursen teil. Jedes Mal war Lehrer Li immer von Beginn an dort und stand neben dem Podium, um die Schüler zu sehen, die in den Saal kamen. Bei einer Gelegenheit fragte ich Lehrer Li, ob ich eine Aufnahme von ihm mit meiner Familie machen dürfte. Auf dem Foto sieht man, dass der Meister ein kleines Stück Papier in der Hand hat mit ein paar Sätzen darauf, die man nicht verstehen konnte. Das war alles, was er benutzte, um das Fa (Gebot) zu lehren. Er hatte kein schriftliches Konzept, keinen Plan. Er sprach vollkommen auswendig zu uns. Immer wenn ich im Saal saß, saß ich mit überkreuzten Beinen und vereinigten Händen. Ich sah die leuchtende Erscheinung von Lehrer Li und horchte auf den Klang seiner Stimme, der uns die universalen Eigenschaften Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Duldsamkeit beschrieb. Diese Grundsätze sind das Buddha- Fa, und der wahre Sinn des Lebens ist es, zu seinem wahren Selbst zurückzukehren. Er lehrte uns, selbstlos zu sein und immer zuerst an die anderen zu denken.

Bei der sechsten Sitzung war das Gebot, das der Lehrer Li lehrte, ein bisschen tiefgründiger. Als er über das Himmlische Auge sprach, sprach er von anderen Räumen. In anderen Räumen, die mit unserem Raum gleichzeitig existieren, habe alles eine eigene Existenzform. Lehrer Li merkte, dass wir nicht verstanden, was er sagte. Da nahm er eine Tasse vom Tisch und stellte sie sich auf die rechte Hand. Er bat uns, gut aufzupassen, ob unser Himmlisches Auge geöffnet sei oder nicht. Lehrer Li nahm mit Daumen und Zeigefinger eine kleine Tasse aus der Originaltasse heraus. Diese sah genau so aus wie die Originale, aber sie war nur die Hälfte von deren Größe. Lehrer Li fragte: “Habt ihr es alle deutlich gesehen?“ Alle antworteten aufgeregt: “Ja!“ Danach setzte der Meister die kleine Tasse wieder in die große Tasse hinein. Wir sahen deutlich, wie die kleine Tasse mit der Großen verschmolz. Er ließ uns etwas sehen, dass wirklich in einem anderen Raum existiert. Das ist mit wissenschaftlichen Mitteln nicht zu erklären.

Fortsetzung folgt...



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