Vor einigen Tagen hat der Fernsehsender Arte unter dem Titel Weltrekord - Todesstrafe in China über die vielen Hinrichtungen dort berichtet. Unter der Schlagzeile
Normal, dass da noch einer zuckte
hat der STERN berichtet: China verkauft Organe von Tausenden hingerichteter Häftlinge. Ärzte ziehen Toten die Haut ab. - Menschen- rechts-Organisationen vermuten, dass viele dieser Hinrichtungen nur zum Zwecke des Organhandels stattfinden.
Die Todesstrafe hat in China eine alte Tradition, aber erst die Volksrepublik hat sie zum oft genutzten Dauer-Werkzeug gemacht. Zählt man die von China selbst bekannt gegebenen Hinrichtungen zusammen, kommt man jährlich auf mehrere Tausend. Die Dunkelziffer ist höher. Viele Todes- urteile werden öffentlich vollstreckt, manchmal in Sport-Stadien im Beisein Jugendlicher. Dort werden die Olympischen Spiele 2008 stattfinden!
Auch das chinesische Straflager-System LAOGAI ist erst von der Volksrepublik eingerichtet worden. Es dient der Disziplinierung aller Dissidenten, Demokraten, Gewerkschaftler, praktizierender Christen und Falun Gong Praktizierender sowie seit kurzem auch der auf ausländischen Seiten surfenden Internet-Benutzer. Die Diktatur verfolgt gnadenlos alle und alles, was den Regierenden nicht gefällt. Nur wenige Gefangene überleben die Marter, weil die Unfälle zahlreich, die Selbstmordrate sehr hoch ist.
Können Sie sich vorstellen, 10 Jahre lang im LAOGAI Tag und Nacht unbekleidet zu leben und zu arbeiten, nur mit Lederlappen an Knien und Ellenbogen? Dazu Selbstmorde Ihrer Leidensgenossen ansehen und erfahren, daß sich Ihre Familie, Ihre Freunde und Kollegen, sogar Ihre Eltern, schriftlich von Ihnen lossagen und Sie irgendwelcher erfundener Vergehen beschuldigen mussten, um nicht selbst im LAOGAI zu enden?
Diese Lager bedienen nicht nur Bergwerke und Dammbau. In ihnen wird ein großer Prozentsatz der billigsten chinesischen Exportware hergestellt, die auch in deutschen Haushalten und Studentenbuden landet. Der chinesische Staat lebt davon. Die Häftlinge bekommen - nichts.
Folter - oft mit tödlichem Ausgang - durch staatliche Behörden ist in China normal. Besonders schlimm sind diese für Falun Gong Praktizierende, Christen und politisch Andersdenkende. Davon zeugen schreckliche Bilder und Aussagen. Selbst aus den Verhören auf lokalen Polizeistationen kehren viele Menschen mit großen seelischen und körperlichen Schäden zurück.
Der Chinesischen Diktatur ist jedes Mittel recht, Falun Gong mundtot zu machen und die Bewegung zu ersticken.
Der chinesische Staatspräsident Jiang Zemin hat in einem Wutanfall verlangt Tötet Sie! (die Falun Gong Praktizierenden) Töten ohne Gerichtsurteil ist sogar in China ungesetzlich.
Die chinesische Regierung scheut nicht einmal davor zurück, auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Beijing Selbstverbrennungen von angeblichen Falun Gong Praktizierenden zu inszenieren, um Falun Gong in den Augen der chinesischen Bevölkerung und der Weltöffentlichkeit schlecht zu machen. Zwangsabtreibungen (bis zum letzten Monat der Schwangerschaft), mit denen die Volksrepublik jahrzehntelang ihre Ein-Kind-Politik durchzusetzen versuchte, wurden und werden mit größter Brutalität und Rohheit durchgeführt. Der Ostasienreporter der Frankfurter Rundschau, Henrik Bork, hat darüber berichtet und wurde deshalb ausgewiesen.
Ein besonderes Kapitel ist die Verfolgung und Unterdrückung ethnischer Minderheiten. Zur Erinnerung: Die Volksrepublik China hat 1949 sowohl Tibet als auch Ost-Turkestan - heute Sinkiang - völkerrechtswidrig besetzt und zum eigenen Staatsgebiet erklärt, weil diese Gebiete immer schon zu China gehörten. Die Beweise dafür sind gefälscht.
Der neue Chef der kommunistischen Partei Chinas und zukünftige Staatschef, Hu-Jintao, war 1989 Gouverneur in Tibet. Er war es, der die Aufstände der alteingesessenen Bevölkerung blutig niederschlagen liess.
Seit dem 11. September 2001 hat die Unterdrückung der Uighuren, z. B. durch Hinrichtungen, angeblich als Terroristen- Bekämpfung, zugenommen. USA und EU dulden das, weil China behauptet, die Uighuren unterstützten Al-Quaida. Aber dafür gibt es keine Beweise.
Besorgniserregend ist auch die Entwicklung in Hongkong. Seit der Übernahme von Großbritannien engen willfährige Politiker die geltenden und versprochenen demokratischen Freiheiten Schritt für Schritt ein.
Falun Gong ist eine friedliche und unpolitische Meditations-Gruppe, die dem Einzelnen durch bestimmte tägliche Übungen körperliches Wohlbefinden und geistige und seelische Stärke verschafft. Falun Gong würde dem Einzelnen und damit jedem Gemeinwesen Frieden verschaffen können.